Santorini, die Trauminsel von Griechenland - Infos, Jugenherberge in Perissa, Thira und Oia, Fähren und Fährverbindungen

Santorini        

 

Santorini ist eines der eindrucksvollsten Naturwunder Europas. Die Insel ist ein Vulkankegel, der sich zum Teil unter dem Wasserspiegel befindet. Manche Wissenschaftler meinen, daß Santorini der sagenhafte prähistorische Ort Atlantis war. Kommt man mit der Fähre an, fährt man in den Vulkankegel, der unter dem Wasserspiegel liegt,  hinein und erreicht den kleinen Hafen.

Sehenswürdigkeiten gibt es auf der kleinen Insel viele. Einen Besuch wert ist sind die Ausgrabungen der minoischen Siedlung Aktotri und der antiken Hauptstadt Thera. Die Hauptstadt Thira, mit den kleinen Gassen in der Altstadt und dem atemberaubenden Ausblick auf das Meer und den Vulkankegel ist, trotz aller Kommerzialisierung und übermäßigem Tourismus, immer noch einer der schönsten Orte in Griechenland. Auch die kleineren Insel im Vulkan sollte man nicht auslassen. Vor allem Palia Kameni mit den bekannten heißen Vulkanquellen sind muß man gesehen haben.

Das malerische Thira der Hauptort auf Santorini

Der Weg zum alten Hafen ist zu Fuß, auf dem Muli oder mit einer Seilbahn zu bewältigen

Santorini ist eine Insel mit regem Fährverkehr. Es gibt tägliche Fährverbindungen nach Piräus (dem Hafen von Athen), Naxos, Ios, Paros, Mykonos und vielen anderen Inseln in der Umgebung. Mehrmal wöchentlich fahren Fähren in die Dodekanes (Rhodos), und vielen andere Inseln der Kykladen wie Sikinos, Anafi, Folegandros, Sifnos, Serifos und Milos. Die Fahrt nach Athen dauert etwa 10 Stunden und kostet 16 Euro. Es gibt jedoch im Sommerfahrplan auch teurere Luftkissenboote, die die Strecke in der Hälfte der Zeit bewältigen. Die Insel kann mit der Fähre 3-mal wöchentlich von Heraklion, der Hauptstadt von Kreta, erreicht werden. Im Sommer gibt es zusätzlich täglich ein Luftkissenboot von und nach Iraklion, welchen auch etwa doppelt so teuer und doppelt so schnell ist. Die Fahrt mit der normalen Fähre kostet etwa 10 Euro und dauert circa 4-5 Stunden. Die Fähre erreicht Santorini etwa um 2 Uhr morgens. Am Hafen warten auf alle großen Fähren viele 50 Menschen, die Ihre Zimmer lautstark anbieten. Tipp: Unter Ihnen ist auch fast immer ein Mitarbeiter der Jugendherberge in Perissa. Die Fahrt mit seinem Kleinbus zu seiner Jugendherberge ist kostenlos, wenn man in der Jugendherberge übernachten will. Die Herberge ist recht gut und kostet immer noch unter 10 Euro die Nacht (in der Nebensaison 5 Euro, eine der billigsten Übernachtungsmöglichkeiten in ganz Griechenland). Man kann dort auch günstige Doppelzimmer mieten. Es gibt eine weitere Jugendherberge in der Hauptstadt Thira, die jedoch nicht den besten Eindruck auf mich gemacht hat (strenge Regeln und nicht gerade sauber und modern ). Auch im Norden, in dem malerischen Ort Oia, gibt es eine neue Jugendherberge. Diese soll recht gut sein. Campinglätze gibt es mehrere auf der Insel. Das Preisniveau ist allgemein, was Tavernen, Restaurants und Bars betrifft, für Griechenland enorm hoch. Günstige Tavernen findet man kaum. In manchen Bars zahlt man 5 Euro und mehr für ein Bier. Unterkünfte sind jedoch nicht allzu teuer. Für 20-25 Euro findet man außer im Juli oder August immer ein Doppelzimmer in einer der unzähligen Pensionen oder Zimmervermietungen. Santorini ist sicherlich landschaftlich der schönste Teil von Griechenland, der übermäßige Tourismus hat jedoch viel von der einzigen Schönheit genommen. Im Sommer platzt die Insel fast vor Touristen. Wer im Winter kommt, kann die einmalige Landschaft der Vulkaninsel noch genießen. 

Der schönste Strand auf der Trauminsel ist meiner Meinung nach der von Perissa. Er ist bekannt für seinen schwarzen Sand. Vorsicht barfuß: Der schwarze Sand ist im Sommer sehr heiß, schon mit wenigen Schritten kann man sich die Füße verbrennen. Perissa eignet sich auch als Übernachtungsbasis auf der Insel. Die Insel ist nicht sehr groß, tagsüber gibt es gute Busverbindungen.

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