Reiseführer Kleine Kykladen: Ano Koufonisi, Donoussa, Iraklia, Schinoussa und kleine Inseln

Kleine Kykladen




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Die Kleinen Kykladen (auch Kleine Ostkyladen genannt) sind ein Sammelbegriff für sechs kleinere und etwa ein Dutzend sehr kleine Inseln zwischen Naxos und Amorgos. Vier der Inseln sind bewohnt: Ano Koufonisi, Donoussa, Iraklia und Schinoussa. Zwei weitere Kleine Kykladen sind ziemlich groß, aber unbewohnt: Keros und Kato Koufonisi. Alle großen Inseln bis auf Donoussa sind nebeneinader. Donoussa liegt etwa 20 Kilometer weiter nördlich. Die Kleinen Kyladen sind eher karg, Wälder gibt es kaum. Die Menschen leben im Sommer vom Tourismus und ganzjährig von der Landwirtschaft. Massentourismus gibt es hier nicht, aber es kommen mehr und mehr Individualtouristen in diesen Teil des Kykladen. Viele sagen: Hier ist Griechenland noch so wie vor 20 Jahren.


Der Ort Stavros auf Donoussa in den Kleinen Kyladen
Bild: © Farida - Fotolia.com

Ano Koufonisi: Die nur etwa 10 km² große Insel Ano Koufonisi (auch Pano Koufonisi) ist mit etwa 400 Einwohner die bevölkerungsreichste Insel der Kleinen Kykladen. Ano Koufonisi ist ziemlich flach, der höchste Berg ist etwa 100 Meter hoch. Fast alle Einwohner von Ano Koufonisi leben im Hafenort Hora. Etwa 10 Menschen bewohnen den zweiten Ort von Koufonisi, das Dorf Finikas im Norden von  Ano Koufonisi. Dort kann man in verschiedenen Pensionen übernachten und in preiswerten Fischtavernen gut essen. Ebenso gibt es einen sehr einfachen Campingplatz.  Ano Koufonisi ist bekannt für gute Strände. Man kann in etwa vier Stunden um die Insel  wandern.

Schinoussa: Nur gut 200 Menschen leben auf der recht untouristischen Insel Schinoussa. Es gibt drei kleine Orte: Merisisi (der Fährhafen, nur wenige Bewohner), Hora (der alte Hauptort, Einwohnerzahl etwa 200) und Messaria (circa 15 Einwohner). Diese Orte sind mit einer Straße verbunden. Schinoussa eignet sich besonders für Urlauber, die absolute Ruhe suchen und denen es nicht so schnell langweilig wird. Einige einfach Tavernen und Privatzimmer stehen auf Schinoussa zur Verfügung.

Iraklia: Die Insel Iraklia (150 Bewohner, Fläche 19 km²) im Süden der Kleinen Kykladen hat in den letzten zwei Jahrzehnten einen kleinen Touristenboom erlebt. Iraklia ist die derzeit meistbesuchte Insel der Kleinen Kykladen. Im Hafenort Agios Georgios (Ortsname auch einfach Limani, das griechische Wort für Hafen, etwa 100 Einwohner) gibt es inzwischen mehrere Tavernen und Privatzimmer. Es wird immer noch gebaut, da die Insel in der Hochsaison nach wie vor überbelegt ist. Wesentlich ruhiger ist der Hauptort von Iraklia (Panagia) in den Bergen (circa 40 Bewohner). Der Papas (414 Meter) ist der höchste Berg auf Iraklia und auf den Kleinen Kykladen insgesamt. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Insel Iraklia ist die Höhle Agios Ioannis (Tropfsteinhöhle).

Donoussa: Die Insel  Donoussa liegt etwas abseits der anderen Kleinen Kykladen. Während die anderen Inseln der Gruppe südlich von Naxos liegen, befindet sich Donoussa östlich von Naxos. Donoussa hat etwa 160 Einwohner und ist 14 km² groß. Im Hauptort (Hafen) Stavros (siehe Bild ganz oben) findet man im Sommer einige Touristen. Sie schlafen meist in einer der handvoll Zimmervermietungen oder am Strand Kendos. Es gibt einen Wanderweg (etwa 6 Stunden) der um die Insel geht. Er führt durch alle 4 Dörfer, die es auf Donoussa gibt. Donoussa ist recht bergig (bis zu 390 Meter hoch). 140 der 160 Einwohner wohnen im Hafenort Stavros (auch eifnach Donoussa genannt). Nur insgesamt 20 Menschen bewohnen die drei anderen Dörfer auf Donoussa. In Kalotaritissa und Charavgi wohnen nur jeweils 2-3 Menschen, im ebenfalls nicht gerade großen Dorf Mersini ungefähr 15.
 

Kato Koufonisi: Die Insel ist nur zeitweise von einigen Schäfern bewohnt. Im Sommer gibt es jedoch Ausflugsboote von Ano Koufonisi auf die Insel. Sogar zwei Tavernen, für die Badegäste in der Hochsaison, gibt es auf Kato Koufonisi. Außerhalb dieser Zeit ist die Insel jedoch unbewohnt und nicht mit öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar.

Keros: Obwohl recht groß (Fläche etwa 20km²) ist Keros unbewohnt. Die Insel wird von Fähren nicht angelaufen. Man benötigt somit ein eigenes Schiff oder mietet ein Boot mit Fahrer um nach Keros zu gelangen. Eine kleine antiken Ausgrabungstätte befindet sich auf der Kykladeninsel.

Verbindungen: Von Juni bis September werden die vier bewohnten Inseln fast täglich mit kleinen Fähren von Naxos und Amorgos angefahren. Eine Fähre von Athen über Paros und Naxos legt ganzjährig etwa 2-Mal pro Woche auf allen vier bewohnten Inseln an. Bei schlechtem Wetter werde jedoch manchmal eine oder mehrere Inseln ausgelassen, so dass man nicht selten einige Tage auf das nächste Schiff warten muss. Im Sommer fahren seit einigen Jahren auch teurere und schnellere Katamarane mehrmals pro Woche auf einige der "Kleinen Kykladen". Da sich der Fahrplan für alle Fährverbindungen häufig ändert, sollte man in Naxos oder Amorgos in einem Reisebüro nachfragen. Einen Flughafen hat keine der Inseln. Busse gibt es auf den meisten Inseln nicht, man geht in der Regel zu Fuß, die Inseln sind nicht sehr groß. Auf Donoussa verbindet täglich in der Hochsaison ein Bus mehrmals einige Dörfer und Strände.

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