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Karpathos |
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Im Süden um den Flughafen ist Karpathos sehr karg. In der Mitte und im Norden gibt es dagegen große und dichte Nadelwälder. Diese Wälder bestehen aus Pinien und Kiefern. In vielen Gegenden werden Oliven angebaut. Ackerbau gibt es auf der dünn besiedelten Insel nur wenig. Wein wird in den Bergen, vor allem um das Bergdorf Othos, kultiviert. Die Landschaft ist sehr bergig, nur ganz im Süden um den Flughafen gibt es eine ausgedehnte Ebene.
In Griechenland ist Karpathos für seine traditionelle Küche bekannt. Berühmt sind die Makarounes, ein Nudelgericht mit Käse und Zwiebel. Es wird in den meisten Taverne auf Karpathos angeboten. Auch Ofto (gefülltes Lamm) und die karpathischen Varianten von Sardinen und Baklawa sollte man probieren. Insgesamt ist das Essen auf Karpathos gut und vergleichsweise preisgünstig. Im Hauptort Pigadia (auch Pigadhia geschrieben) kommen die Fähren an. In diesem Ort gibt es Hotels, Pensionen, Tavernen, eine Post, Banken und Einkaufsmöglichkeiten. Viele Tavernen befinden sich entlang der Strandpromenade. Weitere Infos zur Hauptstadt von Karpathos und Tipps für billige Unterkünfte gibt es hier: Pigadia
Süden von Karpathos: Desweiteren gibt es auf Karpathos einige Dörfer mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur - mit Hotels und Restaurants der mittleren bis gehobenen Preisklasse für Pauschaltouristen. Diese befinden sich vor allem im Süden der Insel Karpathos. Dort befinden sich auch schöne, weite Sandstrände. Amoopi, nur wenige Kilometer südlich der Hauptstadt und nördlich des Flughafens, hat sich zu einem kleinen Pauschaltouristenort entwickelt. An der anderen Seite, an der Westküste von Karpathos befindet sich eine Reihe kleinere Orte. Vom Flughafen kommend erreicht man zuerst den bei Pauschaltouristen und Individualurlaubern gleichsam beliebten Ort Arkassa. Nur 3-4 km weitere nördlich liegt das winzige Fischerdorf Finiki. Hier soll es den besten, frischen Fisch auf Karpathos geben. Etwa 15 km weiter nördlich befindet sich Lefkos. Das Dorf ist für seine vielen weißen Strände berühmt. Erwähnenswert ist auch die Bucht von Afiarti ganz im Süd-Osten von Karpathos neben dem Flughafen. Man sagt das nirgendwo in Europa die Winde besser zum Windsurfen sind. Der Ort hat sich zu einem internationalen Treffpunkt der Windsurfer und Kitesurfer entwickelt. Die Surfer sind inzwischen ein wichtiger Bestandteil des Tourismus auf Karpathos.
Norden von Karpathos: Die Region im Norden ist fast unbewohnt und ist ideal für ausgedehnte Wanderungen. In der Nähe des kleinen Hafenorts Diafani (siehe Bild unten) ist ein freier, allgemein tolerierten Campingplatz. Ein offizieller Campingplatz oder eine Jugendherberge ist auf Karpathos leider nicht zu finden. Auch das Inselinnere ist für Wanderungen gut geeignet. Die Bergdörfer der bis zu 1200 Meter hohen Berge auf Karpathos sind vom Pauschaltourismus durch den internationalen Flughafen weitgehend unberührt geblieben. Unbedingt sehenswert ist das berühmte Dorf Olymbos im Norden von Karpathos, dessen Häuser wie Schwalbennester am Berghang kleben.
Flüge Karpathos: Es gibt täglich mindestens einen Flug von Karpathos nach Athen sowie nach Rhodos. Mehrmals pro Woche kann man von Karpathos nach Kreta und Kassos fliegen. In der Saison wird Karpathos inzwischen von Charterflugzeugen direkt aus Deutschland angeflogen. Busse Karpathos: Einige Busse verbinden die Dörfer auf der Insel mit der Hauptstadt.Mehr Infos auf der Seite über die Inselhauptstadt: Busfahrplan Karpathos. Allerdings ist der nördliche Teil der Insel und der südliche Teil immer noch nur mit einer Piste verbunden. Derzeit (2010) wird die Straße aber nun endgültig asphaltiert. Im Norden verbinden Busse Diafani und Olymbos. Im südlichen Teil gibt es mehrmals täglich im Sommer Busverbindungen von Pigadia in die wichtigen Ortschaften. Natürlich kann man auf der Insel Fahrräder, Motorräder und Autos mieten. Für die Piste vom Süden in den Norden von Karpathos ist ein geländegängiges Auto oder Motorrad empfehlenswert. Ausflugsboote Karpathos: Will man in den Norden nimmt man ein Ausflugsboot von Pigadia, Busse zwischen den Inselteilen gibt es nicht. Das Boot fährt im Sommer täglich und kostet etwa 25 Euro hin und zurück. Der Preis enthält den Bus von Diafani nach Olymbos. Man kann für etwa 10 Euro auch einfach von Pigadia nach Diafani mitfahren. Des weiteren gibt es mehrmals pro Woche im Sommer Ausflugsboote zur unbewohnten Insel Saria, nördlich von Karpathos. Diese Insel ist nur etwa 200 Meter von Karpathos getrennt.
Fähren Karpathos: Von Kreta aus erreicht man Karpathos einfach und billig mit der Fähre. 2-3 mal pro Woche fährt eine Fähre von Heraklion und Sitia nach Kassos (3 Stunden) von und nach Karpathos (etwa 4 Stunden). Dieses Schiff fährt weiter nach Rhodos (5-6 Stunden). Viele Fähren legen auf Karpathos auf Grund der schlechten Straßenverbindungen 2-mal an - in der Hauptstadt Pigadia und in Diafani im Norden. Das Schiff nach Kreta fährt weiter nach Santorini, Milos und Athen. Zweimal pro Woche gibt es auch eine Fährverbindung von Karpathos nach Anafi. (Stand dieser Infos: Sep. 2010). Karpathos (englisch version)
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