Moutsouna, einsame Strände und die ruhige Ostküste
Ost-Naxos ist die ruhigste und ursprünglichste Region der Insel. Während sich die meisten Urlauber an den bekannten Stränden der Westküste aufhalten, findet man an der Ostküste von Naxos kleine Siedlungen, einsame Buchten, kurvige Bergstraßen und viel Landschaft. Besonders rund um Moutsouna, Psili Ammos, Kleidos und Panormos zeigt sich Naxos von einer sehr stillen und wenig touristischen Seite.
Die Ostküste ist ideal für Reisende, die mit dem Mietwagen unterwegs sind, gerne abgelegene Orte entdecken und nicht überall Strandbars, Liegen und große Hotels erwarten. Wer klassische Badeorte mit vielen Tavernen, Busverbindungen und breiter Infrastruktur sucht, ist an der Westküste besser aufgehoben. Wer dagegen Ruhe, Natur und kleine Strände sucht, sollte Ost-Naxos unbedingt einplanen.

Was ist Ost-Naxos?
Mit Ost-Naxos ist die weitgehend dünn besiedelte Ostküste der Insel gemeint. Anders als die Westküste mit Naxos-Stadt, Agia Anna, Agios Prokopios und Plaka ist dieser Teil der Insel kaum touristisch erschlossen.
Es gibt nur wenige kleine Orte, einzelne Tavernen, einfache Unterkünfte und mehrere Strände, die selbst im Sommer deutlich ruhiger bleiben als die bekannten Strände im Westen.
Die wichtigsten Orte und Küstenabschnitte sind:
- Moutsouna
- Psili Ammos
- Kleidos
- Panormos
- Lionas
Die Region eignet sich besonders für Tagesausflüge mit Auto, Roller oder Motorrad. Ohne eigenes Fahrzeug ist Ost-Naxos nur eingeschränkt erreichbar.
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Wer Naxos intensiv erkunden möchte, wohnt oft an der Westküste oder in Naxos-Stadt und macht Tagesausflüge an die Ostküste.
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Warum ist die Ostküste von Naxos so ruhig?
Die Ostküste ist durch die Berge im Inselinneren vom touristischen Westen getrennt. Die Straßen führen in vielen Kurven durch das Hochland und hinunter ans Meer. Dadurch wirkt die Region abgelegen, obwohl sie auf der Karte gar nicht so weit entfernt scheint.
Genau diese Lage hat verhindert, dass hier große Ferienorte entstanden sind. Die meisten Urlauber bleiben lieber an den leicht erreichbaren Sandstränden im Westen. Ost-Naxos blieb dadurch viel ursprünglicher.
Die Landschaft ist rauer, trockener und teilweise fast menschenleer. Kleine Buchten, steile Hänge, schmale Straßen und verstreute Häuser prägen das Bild.
Anfahrt nach Ost-Naxos
Die wichtigste Straße an die Ostküste führt von Naxos-Stadt über das Inselinnere Richtung Chalkio, Filoti und Apiranthos. In Apiranthos zweigt die Straße nach Moutsouna ab.
Von dort geht es in vielen Serpentinen hinunter zur Küste. Die Fahrt ist landschaftlich sehr schön, aber man sollte konzentriert fahren. Die Straße ist asphaltiert, jedoch kurvig und stellenweise schmal.
Von Naxos-Stadt nach Moutsouna sollte man etwa eine Stunde einplanen. Wer unterwegs in Dörfern wie Chalkio, Filoti oder Apiranthos hält, braucht natürlich deutlich länger.
Mit dem Mietwagen
Ein Mietwagen ist die beste Möglichkeit, Ost-Naxos zu erkunden. Damit kann man mehrere Strände und Orte an einem Tag verbinden und auch spontan an Aussichtspunkten halten.
Mit dem Roller oder Motorrad
Auch mit Roller oder Motorrad ist die Tour möglich. Man sollte jedoch Fahrpraxis haben, da die Strecke kurvig ist und im Sommer heiß werden kann.
Mit dem Bus
Mit öffentlichen Bussen ist Ost-Naxos nur eingeschränkt erreichbar. Für einzelne Orte kann es saisonale Verbindungen geben, aber für eine flexible Erkundung der Küste ist der Bus nicht ideal.
Mehr Informationen: Busse auf Naxos
Ausflüge und Touren auf Naxos
Wer keinen Mietwagen hat, kann Naxos auch mit geführten Inselrundfahrten, Bootsausflügen oder Tagestouren entdecken.
Die Straße nach Moutsouna
Die Fahrt nach Moutsouna gehört zu den schönsten Routen auf Naxos. Von Apiranthos führt die Straße in langen Kurven hinunter zur Ostküste. Unterwegs öffnet sich immer wieder der Blick auf das Meer.
Viele Besucher unterschätzen die Strecke. Auf der Karte sieht sie kurz aus, tatsächlich dauert die Fahrt durch die Serpentinen länger. Dafür ist sie landschaftlich sehr reizvoll.
Wer Zeit hat, sollte unterwegs anhalten und die Aussicht genießen. Besonders am Vormittag und am späten Nachmittag ist das Licht oft sehr schön.

Moutsouna: Der wichtigste Ort an der Ostküste
Moutsouna ist der wichtigste kleine Ort an der Ostküste von Naxos. Der Ort liegt direkt am Meer und ist deutlich ruhiger als die bekannten Ferienorte im Westen.
Heute findet man in Moutsouna einige Tavernen, wenige Unterkünfte, einen kleinen Hafenbereich und Strände in der Umgebung. Der Ort eignet sich gut für eine Mittagspause oder als Ausgangspunkt für die Weiterfahrt Richtung Psili Ammos, Kleidos und Panormos.
Früher spielte Moutsouna eine wichtige Rolle für den Schmirgelbergbau auf Naxos. Noch heute sieht man Spuren dieser Vergangenheit.
Schmirgelbergbau und alte Seilbahn
Oberhalb von Moutsouna wurde früher Schmirgel abgebaut. Dieses harte Mineral war lange Zeit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Naxos.
Besonders auffällig sind die Überreste der alten Transportanlagen. Die verrosteten Konstruktionen und Reste der Seilbahn erinnern daran, dass diese ruhige Küstenregion früher industriell genutzt wurde.
Für Besucher ist das ein interessanter Kontrast: Auf der einen Seite kleine Strände und Tavernen, auf der anderen Seite Spuren einer fast vergessenen Bergbaugeschichte.

Warum sich Moutsouna lohnt
Moutsouna ist kein Ort für große Erwartungen, aber genau das macht den Reiz aus. Man kommt nicht wegen breiter Promenaden, großer Hotels oder langer Einkaufsstraßen hierher.
Der Ort lohnt sich wegen:
- ruhiger Lage am Meer
- Tavernen direkt an der Küste
- kleinem Hafenbereich
- Spuren des Schmirgelbergbaus
- Nähe zu einsamen Stränden
- besonderer Atmosphäre abseits der Hauptorte
Wer einen Tagesausflug an die Ostküste plant, sollte Moutsouna auf jeden Fall einbauen.
Die Strände von Ost-Naxos
Die eigentliche Besonderheit der Ostküste sind die vielen kleinen und oft erstaunlich leeren Strände. Selbst im Hochsommer findet man hier häufig deutlich weniger Besucher als an den bekannten Stränden der Westküste.
Wer Strandbars, Musik und organisierte Liegenreihen sucht, wird an Ost-Naxos eher enttäuscht sein. Wer dagegen Ruhe, Natur und klares Wasser schätzt, findet einige der schönsten Badeplätze der Insel.
Psili Ammos
Psili Ammos gehört zu den bekanntesten Stränden an der Ostküste von Naxos. Der Name bedeutet übersetzt „feiner Sand“ – und genau dafür ist der Strand bekannt.
Die Bucht liegt südlich von Moutsouna und wird von vielen Naxos-Kennern als einer der schönsten Strände der Insel bezeichnet.
Besonders auffällig sind:
- feiner Sand
- klares Wasser
- wenige Besucher
- natürliche Umgebung
- ruhige Atmosphäre
Im Vergleich zu den berühmten Stränden der Westküste ist Psili Ammos deutlich ursprünglicher.
Viele Besucher bleiben mehrere Stunden hier und genießen die Ruhe.
Kleidos
Noch etwas weiter südlich liegt Kleidos. Dieser Küstenabschnitt wird von vielen Touristen übersehen.
Genau deshalb gehört Kleidos zu den interessantesten Badeplätzen an Ost-Naxos.
Die Landschaft wirkt rau und ursprünglich. Die Küste besteht aus kleinen Buchten, Felsen und offenen Meerblicken.
Je nach Wetterlage kann das Meer hier etwas bewegter sein als an den geschützteren Stränden der Westküste.
Für Naturliebhaber ist Kleidos dennoch ein echtes Highlight.
Panormos
Panormos liegt noch weiter im Süden und gehört zu den abgelegensten Orten der gesamten Insel.
Die Fahrt dorthin ist bereits ein Erlebnis. Unterwegs passiert man kaum besiedelte Gebiete und erlebt eine Landschaft, die mit den bekannten Ferienorten wenig gemeinsam hat.
Panormos eignet sich besonders für Reisende, die:
- abgelegene Orte mögen
- gerne fotografieren
- einsame Strände suchen
- die Natur genießen möchten
Viele Besucher kommen nur kurz hierher. Wer sich Zeit nimmt, erlebt eine der ruhigsten Regionen von Naxos.
Beliebte Bootsausflüge auf Naxos
Vom Meer aus entdeckt man viele Küstenabschnitte der Insel besonders eindrucksvoll.
Baden an der Ostküste
Viele Urlauber fragen sich, ob die Ostküste genauso gut zum Baden geeignet ist wie die berühmten Strände im Westen.
Grundsätzlich lautet die Antwort: Ja.
Allerdings gibt es Unterschiede.
| Westküste | Ostküste |
|---|---|
| lange Sandstrände | kleinere Buchten |
| mehr Infrastruktur | weniger Infrastruktur |
| mehr Besucher | deutlich ruhiger |
| mehr Strandbars | mehr Natur |
Bei starkem Nordwind kann die Ostküste allerdings deutlich mehr Wellengang haben. Die Bedingungen ändern sich je nach Wetterlage.
Die Tierwelt an Ost-Naxos
Durch die geringe Bebauung hat sich an vielen Stellen eine weitgehend natürliche Landschaft erhalten.
Mit etwas Glück kann man beobachten:
- Greifvögel
- Möwen
- Ziegen
- Schafe
- Eidechsen
Vor allem Wanderer erleben die Natur an der Ostküste intensiver als in den touristischen Regionen der Insel.
Warum Wanderer Ost-Naxos lieben
Die Ostküste gehört zu den interessantesten Wandergebieten von Naxos. Die Kombination aus Bergen, Meerblick und wenigen Besuchern macht viele Wege besonders reizvoll.
Anders als in den beliebten Wanderregionen rund um Tragea oder Filoti trifft man hier oft stundenlang kaum andere Wanderer.
Beliebte Wanderziele sind:
- Moutsouna
- Psili Ammos
- Panormos
- alte Bergbauwege
- Aussichtspunkte oberhalb der Küste
Vor allem im Frühjahr und Herbst herrschen ideale Bedingungen für längere Wanderungen.
Ost-Naxos als Tagesausflug
Für die meisten Urlauber ist Ost-Naxos kein Ort für einen ganzen Urlaub, sondern ein lohnendes Ziel für einen Tagesausflug.
Eine typische Route könnte so aussehen:
- Naxos-Stadt
- Chalkio
- Filoti
- Apiranthos
- Moutsouna
- Psili Ammos
- Rückfahrt durch das Inselinnere
Auf diese Weise verbindet man Berge, traditionelle Dörfer, Küstenlandschaften und Strände an einem einzigen Tag.
Viele Besucher zählen diesen Ausflug später zu den schönsten Erlebnissen ihres Naxos-Urlaubs.
Lionas: Das versteckte Fischerdorf im Nordosten
Neben Moutsouna gehört Lionas zu den interessantesten Orten an der Ostküste von Naxos. Das kleine Fischerdorf liegt im Nordosten der Insel und wird von vielen Urlaubern übersehen.
Gerade deshalb lohnt sich ein Besuch. Lionas wirkt noch ursprünglicher als viele andere Orte auf Naxos.
Der kleine Ort bietet:
- ruhige Atmosphäre
- kleine Tavernen
- klaren Meerblick
- wenige Besucher
- traditionellen Charakter
Wer mehrere Tage auf Naxos verbringt und die Insel intensiv kennenlernen möchte, sollte Lionas mit Apollonas und Moutsouna kombinieren.
Ostküste oder Westküste?
Die meisten Urlauber verbringen ihren Aufenthalt an der Westküste. Dort liegen die bekanntesten Strände und die meisten Hotels.
Die Ostküste richtet sich an einen anderen Urlaubertyp.
| Ostküste | Westküste |
|---|---|
| ruhiger | touristischer |
| kleine Strände | lange Sandstrände |
| wenige Hotels | große Auswahl |
| Natur und Landschaft | Badeurlaub |
| weniger Infrastruktur | mehr Restaurants und Bars |
Für viele Urlauber ist die ideale Lösung eine Kombination aus beiden Regionen. Die Unterkunft befindet sich an der Westküste, während die Ostküste im Rahmen eines Tagesausflugs erkundet wird.
Unterkünfte an Ost-Naxos
Das Angebot an Hotels und Ferienwohnungen ist deutlich kleiner als in Naxos-Stadt, Agia Anna oder Plaka.
Trotzdem gibt es einige interessante Möglichkeiten für Urlauber, die bewusst Ruhe suchen.
Besonders beliebt sind:
- kleine Pensionen
- Ferienwohnungen
- Studios am Meer
- familiengeführte Unterkünfte
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Die größte Auswahl an Unterkünften findet man in Naxos-Stadt, Agia Anna, Agios Prokopios und Plaka.
Beste Reisezeit für Ost-Naxos
Die Ostküste kann von Frühling bis Herbst besucht werden. Besonders angenehm sind jedoch die Monate Mai, Juni, September und Oktober.
Dann herrschen meist angenehme Temperaturen und die Landschaft zeigt sich von ihrer schönsten Seite.
Der Hochsommer bietet warmes Badewetter, allerdings können die Temperaturen dann deutlich über 30 Grad steigen.
| Monat | Empfehlung |
|---|---|
| April | gut für Wanderungen |
| Mai | sehr empfehlenswert |
| Juni | ideal |
| Juli/August | heiß, gutes Badewetter |
| September | ideal |
| Oktober | sehr angenehm |
Lohnt sich Ost-Naxos?
Ja. Wer nur die bekannten Badeorte besucht, lernt nur einen Teil der Insel kennen.
Die Ostküste zeigt ein ganz anderes Gesicht von Naxos:
- ruhige Dörfer
- einsame Strände
- beeindruckende Landschaften
- wenig Tourismus
- interessante Geschichte
Besonders Moutsouna, Psili Ammos und Lionas gehören zu den schönsten Zielen für Individualurlauber.
Wer genügend Zeit hat, sollte mindestens einen Tag für die Ostküste einplanen.
FAQ Ost-Naxos
Was ist Ost-Naxos?
Als Ost-Naxos bezeichnet man die ruhige Ostküste der Insel mit Orten wie Moutsouna, Lionas und Panormos.
Welcher Ort ist der wichtigste an der Ostküste?
Moutsouna ist der bekannteste Ort und Ausgangspunkt für viele Ausflüge.
Welcher Strand ist besonders schön?
Psili Ammos zählt zu den beliebtesten Stränden der Ostküste.
Braucht man einen Mietwagen?
Für die meisten Besucher ist ein Mietwagen die beste Lösung, um die Region flexibel zu erkunden.
Ist Ost-Naxos touristisch?
Deutlich weniger als die Westküste. Genau das macht den Reiz der Region aus.
Kann man dort baden?
Ja. Es gibt mehrere schöne Strände und Buchten entlang der Küste.
Wie lange sollte man für die Ostküste einplanen?
Mindestens einen ganzen Tag. Viele Besucher verbringen dort sogar mehrere Ausflugstage.
Wann ist die beste Reisezeit?
Mai, Juni, September und Oktober gelten als besonders angenehm.
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