|
Olymbos und Diafani (Karpathos) |
||||||
|
In Olymbos tragen viele Einwohner, vor allem ältere Frauen, noch die traditionellen Trachten, auch wenn sie es wohl heutzutage mehr oder weniger für die Touristen tun. Das Dorf Olymbos stammt aus dem frühen Mittelalter. Damals baute man aus Angst vor Piratenangriffen die Dörfer weit oben in den Bergen. Olymbos war bis vor wenigen Jahrzehnten so isoliert, dass die älteren Leute im Dorf sogar eine eigenen Dialekt haben. Er ist mit der dorischen Sprache verwandt. Olymbos Zimmer: Übernachtungsmöglichkeiten sind in Olymbos mehrere vorhanden. Günstige Zimmer gibt es bei Mike´s (unter 30 Euro). Traditionelles Essen aus Olymbos bekommt man in der Taverne "O Mylos". Auch Mike hat ein gutes und günstiges Restaurant. Olymbos ist trotz des Rummels nicht allzu teuer geworden.
Straße nach Olymbos: Olymbos ist nach wie vor nicht vom Inselsüden über eine geteerte Straße zu erreichen. Seit langer Zeit gibt es Gerüchte, dass die Straße vom Süden her asphaltiert werden soll. Die derzeitige Piste ist zwar mit normalen Autos befahrbar (sehr vorsichtig fahren), die meisten Mietwagenfirmen verbieten jedoch ausdrücklich die Fahrt nach Olymbos. Der nicht asphaltierte Straßenabschnitt ist 17 km lang (siehe Bild unten). Im Jahre 2010 wurde nun endgültig mit großem Aufwand mit dem Ausbau der Straße begonnen. Die Straße dürfte für die Touristensaison 2011 fertig sein. Es bleibt abzuwarten wie sich das auf Olymbos auswirken wird. Sicher wird die Zahl der Touristen, die jetzt schon sehr hoch ist, weiter zunehmen. Einige Autovermietungen in der Inselhauptstadt Pigadia vermieten Jeeps und Geländemotorräder, mit denen man nach Olymbos fahren darf. Die Miete der Jeeps (etwa 50-60 Euro pro Tag) ist allerdings etwa doppelt so hoch wie die einfacher kleiner PKWs.
Tagesausflüge mit dem Boot nach Olymbos: Mehr Infos dazu gibt es hier Diafani
Diafani ist der Hafen des Nordens von Karpathos. Es ist ein kleiner ruhiger Ort mit einigen Unterkünften und einem netten Kies-Stränden. Von hier führt die einzige geteerte Straße hoch nach Olymbos. Fast alle Fähren legen auf Karpathos zweimal an - in Pigadia und in Diafani. Ob dies auch nach dem Bau der Straße von Süd-Karpathos nach Nord-Karpathos so bleibt (siehe oben), ist unklar. Auch die Ausflugsboote nach Olymbos fahren von Pigadia nach Diafani. Sollte auch diese durch Busse ersetzt werden, dürfte die touristische Zukunft von Diafani nicht allzu rosig sein. Viele Menschen in Diafani leben von den Tagesausflüglern, die hierher kommen um nach Olymbos weiterzufahren. Größere Hotels gibt es nicht, aber einige Pensionen und Zimmervermietungen. Mehrere Tavernen bieten in Diafani gutes und günstiges Essen an. Da es auf Grund der wenigen Straßen wenige Autos gibt, es ist in Diafani sehr ruhig.
|
||||||