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Leros |
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Leros, in der nördlichen Dodekanes gelegen, ist mit 64 Quadratkilometer und etwa 9000 Einwohnern eine mittelgroße Insel. Während der Militärdiktatur bis 1974 erlangte die Insel traurige Berühmtheit. Hier war ein großes Internierungslager für politische Gefangene. Erst in den letzten Jahren hat sich Leros touristisch entwickelt. Der große Massentourismus hat die Insel jedoch noch nicht erreicht.
Leros gehörte bis zum 2.Weltkrieg zu Italien. Dies ist an der Architektur leicht zu erkennen. Die Stadt Lakki wurde in den 30er Jahren von den Italienern erbaut. Vor allem die für griechische Inseln untypischen breiten Straßen in Lakki fallen sofort auf. Der Hauptort Agia Marina ist im Gegensatz dazu im typischen griechischen Inselstil erbaut. Auch die klassischen, malerischen Fischdörfer Alinda und Xirokambos sind einen Besuch wert. Die Strände der Insel gelten nicht gerade als die schönsten von Griechenland. Auch ist die Insel recht dicht besiedelt, was Wandern im Vergleich zu anderen Inseln nicht so interessant macht. Dennoch ist die Insel einen Besuch wert. Die Menschen sind gastfreundlich und die Pensionen, Zimmervermietungen und Tavernen gut und preiswert. Vor allem der Fisch schmeckt in vielen Tavernen ausgezeichnet. Auch zum Tauchen ist das Meer um Leros gut geeignet. Sehenswert ist die im 14. Jahrhundert von den Johantinern erbaute Burg in der Nähe von Agia Marina. Von der Burg hat man auch einen großartigen Ausblick über die Insel.
In dem kleinen Ort Xirokambos gibt es einen gut gepflegten Campingplatz (Panos Camping). Mit Fähren ist die Insel gut zu erreichen. Täglich gibt es Fährverbindungen nach Kos, Samos, Patmos und Piräus (dem Hafen von Athen). Auf dem kleinen Flughafen landen nur Kleinflugzeuge aus Athen. Es gibt jedoch von Deutschland Charterflüge auf die Nachbarinseln Kos und Samos. ***** Kommentar zu diesem Artikel schreiben ***** Kommentare Ein Leser (10.04.06):
HI Griechenlandfreunde, Leser Franz: Leros ist die schönste Insel, die man sich nur vorstellen kann.Jedes Jahr bin ich mit meinen Eltern dorthin gefahren. Das tollste ist die Taverne Zorbas in Panteli, mit dem nettesten Kellner, den es gibt. Sein Name ist Pedro und er sieht auch echt gut aus. Das beste Essen gibt es bei Dimitri in Alinda. Man muss ganz durch Alinda durchfahren und die letzte Taverne auf der linken Seite ist es dann. Hier muss man unbedingt Bourekakia mit Tsatsiki probieren. Lesers Jürgen:
Jassou und Hallöchen !
Wir haben die kleine Insel LEROS
lieben gelernt.
Bis auf den kargen Nordwesten ist
die Insel "wanderbar" brauchbar , bietet aber kaum gute
Strände.
Umso typischer sind die
Ortschaften und Tavernen . Wir hatten in Agia Marina sehr
guten Kontakt zu den Fischern und genossen in der
Mühlentaverne den lustigen Wirt Takis und seine leckeren
Speisen. Natürlich ist das Kastro(Festung) der markanteste
Punkt der Insel. Wir reisten zu den gr.Osterfeiertagen an
und erlebten das Fest in einer ungeahnten Pracht und mit
all seinen "Merkwürdigkeiten". Das Kastro war dabei die "Wallfahrtstätte"
der Insel Leros und vieler Nachbarinseln. Der ganz in Gold
gekleidete Pope mit dickem Vollbart bleibt uns wohl immer
in Erinnerung. Weiter zu empfehlen die kleine Taverne "Finikis"
direkt am Wasser im Dorf Alinda.
Im schönen Fischerdorf Panteli
bieten urige Tavernen ,direkt am kleinen Hafen ,eine
willkommene Einkehr.
"Oben" im Ort ist speziell die
Taverne "Dimitris" empfehlenswert. Herrlich der Blick auf
Nachbarinseln !
Dort "oben" auch das kleine Hotel
Rodon und direkt am Hafen die Pension Cavos(ca.20€).
Leros bietet gute Verbindungen zu
den Inseln Patmos, Lipsi und Kalymnos !
Vielleicht konnte ich jemanden dei
Insel "schmackhaft" machen :
Viele schöne Stunden in unserem
"gelobten Land"
wünscht Jürgen
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