Kalymnos - Infos über die griechische Insel

Kalymnos




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Die Insel Kalymnos gehört zur Inselgruppe Dodekanes und ist knapp über 100 km² groß. Derzeit leben etwa 17.000 Einwohner auf Kalymnos. Die Insel ist bekannt für Schwammtaucher. Bis vor einigen Jahrzehnten lebten die Einwohner fast ausschließlich vom Schwammtauchen, der Landwirtschaft und der Fischerei. Seit einigen Jahren ist jedoch der sich langsam entwickelte Tourismus eine Haupteinahmenquelle. Besonders beliebt ist auf Kalymnos Sport-Klettern.

Größere Nachbarinseln sind Leros im Norden und die größere Insel Kos im Süden. Kalymnos ist relativ dicht besiedelt, die Insel-Hauptstadt Pothia ist mit über 10.000 Einwohner eine echte Stadt. Nur die Insel Kos (35.000 Bewohner) und die Insel Rhodos (Bevölkerung: 120.000) haben in der Inselgruppe Dodekanes mehr Einwohner als Kalymnos. Der Norden von Kalymnos ist jedoch kaum besiedelt. Die drei Dörfer auf der großen Halbinsel im Norden haben zusammen nicht einmal 100 Einwohner. Hier findet der Urlauber Ruhe und eine fast unberührte Natur.

Die Länge der Insel von Norden nach Süden ist gut 20 Kilometer, von West nach Ost etwa maximal 13 Kilometer. Kalymnos ist sehr bergig und besteht vor allem aus Bergen aus Kalkstein, die schwer zugänglich sind. Die Kletter-Touristen kommen jedoch gerade wegen der steilen Kalkstein-Berge.


Blick vom Meer auf die Hauptstadt Pothia

Wirtschaft Kalymnos

Weltbekannt ist die Insel für ein ungewöhnliches Produkt: Natur-Schwämme vom Meeresboden. Vor einigen Jahrzehnten lebten die Mehrzahl der Einwohner vom Schwammtauchen. Es war eine harte Arbeit. Ohne Atemgerät tauchten die Einwohner der Insel mehrere Minuten in bis zu 30 Meter Tiefe um die Schwämme einzusammeln. In einigen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts war Kalymnos durch den Handel mit den Schwämmen aus dem Meer wohlhabend. Heute hat der Wirtschaftszweig Schwammtauchen kaum noch Bedeutung. Vor allem eine Krankheit, welche die Schwämme zerstörte und die geringere Nachfrage nach Naturschwämmen auf dem Weltmarkt, haben das Tauchen unrentabel gemacht. Den Touristen werden nach wie vor in vielen Geschäften auf Kalymnos die Schwämme aus der Tiefe angeboten. Einige Bewohner von Kalymnos sind dem Meer treu geblieben. Sie leben von der Fischerei,  beispielsweise die großen Schwertfische werden gejagt. Die Landwirtschaft spielt eine relativ geringe Rolle. Auf Kalymnos werden z.B. Zitrusfrüchte angebaut. Große Teile der Insel sind sehr bergig. Die Berge aus Kalkstein sind schwer zugänglich und für Landwirtschaft nur bedingt geignet.

Man hat in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten versucht mehr Touristen nach Kalymnos zu locken. Dies ist teilweise gelungen. Es gibt auf der Insel nur einen sehr kleinen Flughafen ohne internationale Flüge. Andere Inseln in der Dodenkanes haben deutlich mehr Tourimus. Die Nachbarinsel Kos hat einen internationalen Flughafen. Von dort kommen viele Touristen im Rahmen eines Tagesausflugs nach Kalymnos.

Orte auf Kalymnos

Pothia: Die Inselhauptstadt Pothia ist ganz nett, hat aber keine großartigen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Interessant sind die vielen Geschäfte, die Naturschwämme anbieten. Immer noch lebt ein kleiner Teil der Bewohner von Kalymnos von den Schwämmen. Einige Tonnen werden jedes Jahr an die Urlauber verkauft. Die Schwämme sind ein orginelles Souvenir. In einigen Zimmervermietungen und Pensionen in Pothia kann man günstige Zimmer mieten. Die meisten Cafes und Restaurant sind um den Hafen, in dem im Sommer täglich viele Yachten anlegen. Die Inseln der Dodekanes sind ein beliebtes Ziel für Segler. Die einfachen Tavernen sind vergleichsweise günstig, Kalymnos ist keine besonders reiche Insel.

Der Inselhauptort hat mehr als 10.000 Einwohner und ist die einzige Stadt auf Kalymnos. Es gibt mehrere interessante Museen. Darunter sind das Archäologische Museum, das Heimatmuseum (Folkloremuseum) und das Meeresmuseum von Kalymnos (englisch: Maritime Museum oder Naval Museum). Das Meeresmuseum behandelt vor allem das Thema Schwammtauchen. In mehreren Räumen sind die Ausrüstung der Schwammtaucher ausgestellt. Darunter die schweren Steine, mit denen die Taucher schnell in die Tiefe abtauchen können. Man sieht aber auch ein antikes Schiff, alte Haushaltswaren, Musik-Instrumente, Möbel, Boots-Modelle, Anker und vieles mehr. Das Maritime Museum ist die vielleicht größte Sehenswürdigkeit auf der Insel Kalymnos. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Schloss Pera (auch Chrisocheria Castle) in der Nähe der Hauptstadt. Es wurde von den Maltesern erbaut.

Immer häufiger wird der Ort Pothia auch einfach Kalymnos-Stadt bzw. Kalymnos-Town genannt. Auch die Schreibweisen Pothaia, Pothea oder Potheia sieht man manchmal.

Chorio (auch Chora): Wie auf  mehreren anderen Inseln in Griechenland, heißt die alte Insel-Hauptstadt Chorio oder Chora. Besonders aus Angst aus Piraten lebte man früher lieber in den Bergen. Seit es keine Piraten mehr gibt, wurde auf Kalymnos der Hafenort Pothia die größte Siedlung und später Insel-Hauptstadt. Da Pothia eine richtige Stadt ist und das alte Chorio nur drei  bis vier Kilometer vom Hafen entfernt ist, sind auf Kalymnos die alte und die neue Hauptstadt zusammengewachsen.

Panormos: Diese ist der zweitgrößte Ort auf der Insel Kalymnos und ebenfalls nicht allzu weit von der Hauptstadt entfernt. Die schönen Strände in und um den Ort ziehen vergleichsweise viele Touristen an. Die Gegend um Panormos ist zum Wandern gut geeignet.

Myrties, Masouri und Armeos: Diese drei nebeneinanderliegenden Orte im Westen von Kalymnos sind das Touristenzentrum der Insel. Restaurants, Zimmervermietungen, Touristenläden und ähnliches bestimmmen kilometerlang das Ortsbild. Der Strände sind die besten auf Kalymnos Von Masouri, Entfernug von Pothia rund 10 Kilometer, verkehren sehr häufig kleine Boote auf die Nahbarinsel Telendos (siehe unten). Masouri hat im Sommer die meisten Urlauber und ein kleines Nachtleben.

Vathyi: Dieser Ort im Osten von Kalymnos ist ideal für Urlauber, die Ruhe und eine reizvolle Landschaft suchen. Man findet einen guten Hafen für Yachten in der Nähe. Der Ort Vathi auch Vathis) ist das Zentrum der Landwirtschaft der Insel Kalymnos.

Emporios: Ein kleines Dorf am Meer im fernen Norden der Insel Kalymnos. Wer einen sehr ruhigen Urlaubsort mit Fischerhafen, einigen Tavernen und Cafes sucht, könnte ein Fan von Emporios werden. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist eine Burg aus dem vorchristlichen, hellenistischen Zeit ist der Nähe des Dorfs Emporios auf der Insel Kalymnos.

 


Bild: © Phomato - Fotolia.com

Karte Kalimnos (Griechenland)


Meist wird der Inselname Kalymnos oder Kalimnos geschrieben. Beides ist richtig.

Telendos ist nur wenige hundert Meter von dem großen Nachbarn entfernt und eignet sich hervorragend für einen interessanten Ausflug. Ebenso bewohnt ist Pserimos im Osten (knapp 100 Einwohner).

Der Flughafen Kalimnos Airport ist etwa 3 Kilometer westlich von der Hauptstadt, die Fähren legen im Stadtzentrum an.

Sport-Klettern und Wandern auf Kalymnos

Sportklettern ist ein Trendsport - seit einigen Jahren gehört Kalymnos zu den bekanntesten Klettergebieten in Griechenland. Jedes Jahr wird das Klettern auf Kalymnos europaweit bekannter. Die Kletter-Touristen treffen sich in der Regel in der Touristen-Hochburg Masouri.

Kletterer auf Kalymnos
Bild: © Frida&Diego - Fotolia.com

Der Kalkstein (englisch Limestone) ist in vielen Regionen von Kalymnos ideal zum Klettern geeignet. Es gibt inzwischen mehrere tausend Routen für Kletterer mit sehr unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die scharfen Kalkstein-Berge bieten Überhänge, steile Wände und vieles mehr. Die Insel Kalymnos ist eines der besten Klettergebiete in Europa.

Auch Wandern wird auf Kalymnos immer beliebter. In der Touristeninformation (Tourist Info) bekommt man dazu Auskunft und eine nützliche Karte. Man geht auf einsame Berge und Täler und hat an vielen Stellen grandiose Aussichten. Ziele für Wanderungen auf Kalymnos können zum Beispiel ein abgelegenes Kloster und ein einsamer, kleiner Strand sein. An manchen Ständen ist man ganz alleine.

Weitere Informationen

Insel Telendos: Die kleine Insel Telendos ist weniger als einen Kilometer von Kalymnos entfernt. Im Sommer verbindet jede halbe Stunde eine kleine Fähre den Touristenort Masouri auf Kalymnos mit Telendos. Von Pothia verkehren häufig Busse nach Maouri. Somit ist ein Tagesausflug nach Telendos im Sommer mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und Schiff) möglich. Es gibt auf Telendos Tavernen, Zimmervermietungen und 10-20 Gehminuten vom Fähranleger einige gute Strände. Über Nacht bleiben lohnt - ohne die Tagestouristen aus Kalymnos ist Telendos noch viel schöner. Kleine Hotels sind vorhanden.

Busse Kalymnos: Im Sommer kann man die wichtigsten Orte im Westen der Insel (Myrties und Masouri) ungefähr siebenmal pro Tag von der Hauptstadt Podhia mit dem Bus erreichen. Diese Busse der Linie 1 fahren über Chorio und Panormos und enden in Armeos.

Nach Vathi gibt es etwa drei Busse pro Tag. Ebenso viele Linienbusse verkehren nach Vlihadia. Nach Platy Gialos (super Strand) gibt es zwei Busse täglich. Alle Busse starten bzw. enden in der Hauptstadt Pothia am Hafen. Sonntags und außerhalb der Saison verkehren deutlich weniger Busse auf Kalymnos. Ein Fahrplan hängt an der Bushaltestelle am Hafen aus.

Leider hat die Zahl der Busse auf Kalymnos in den letzten Jahren etwas abgenommen. Deutlich mehr Touristen mieten ein Auto. Mietwagen sind auf Kalymnos und in ganz Griechenland deutlich preiswerter als in Deutschland. Man kann auch ein Moped mieten um die Insel zu erkunden. Wer sehr sportlich ist, kann es auch mit dem Fahhrad versuchen.

Fähren nach Kalymnos: Im Sommer täglich mehrere Verbindungen, z.T. mit den Schnellfähren (Katamaran bzw. Flying Dolphins) unter anderem nach: Kos, Leros, Patmos und auf die große Insel Rhodos. Daneben Fährverbindungen einige Male pro Woche z.B. zum Hafen Piräus, auf die Insel Nissiros, zur Insel Symi und nach Astipalea. Die Fähren nach Athen (Piräus) benötigen 10 bis 12 Stunden und verkehren ein bis zwei Mal pro Tag. Von Masouri gibt es mehr als 20-mal am Tage kleine Boote nach Telendos (siehe oben) und in der Saison einmal pro Tag nach Leros.

Segeln nach Kalymnos: Von Kos gibt es täglich im Sommer eine empfehlenswerte Segeltour mit Stops in Kalymnos auf der Insel Pserimos und der unbewohnten Mini-Insel Plati. Inbegriffen ist neben dem Segel-Tourn auch das Mittagessen und eine Vorführung über die Schwammtaucher. Für nur 35 Euro ein hervorragendes Angebot. Mehr Infos und Buchung hier

Flughafen Kalymnos: Täglich gibt es Flüge von Kalymnos nach Athen. Vereinzelt kommt man mit dem Flugzeug von Kalymnos auch auf andere Insel wie Leros, Kos oder Rhodos. Der Flughafen von Kalymnos ist aber nicht gerade groß und kann nur mit kleinen Maschinen angeflogen werden. Internationale Flüge gibt es nicht. Urlauber fliegen häufig nach Kos und fahren mit dem Schiff weiter.

Flüchtlinge Kalymnos: Es ist eine der Insel von Griechenland, auf denen seit 2015 eine größere Anzahl von Flüchtlige aus der Türkei ankommt. Die Flüchtlige auf Kalymnos waren jedoch für Touristen nie ein Problem. Sie haben sich friedlich verhalten und wurden 2-3 Mal pro Woche mit Fähren weiter nach Athen transportiert. Derzeit (Juni 2016) kommen kaum noch Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern auf Kalymnos an. Auch kamen auf Kalymnos nie so viele Flüchtlinge wie zum Beispiel auf der Insel Lesbos oder der nahen Insel Kos an.

Schlangen: Die Bergotter, eine giftige Schlangenart, kommt auf der Insel Kalymnos vor. Bisse von Schlangen dieser Art (Kleinasiatische Bergotter, lateinisch: Montivipera xanthina) sind jedoch auf Kalymnos und anderen Inseln in Griechenland eher selten. Das Gift der Bergotter ist für Menschen meist nicht tödlich. Man sollte jedoch nach einem Schlangenbiss umgehend einen Notarzt verständigen. Ein Gegengift gegen das Gift der Bergotter ist vorhanden Die Giftschlange lebt auf etwa 10 weiteren bewohnten Inseln in Griechenland wie Kos, Patmos, Leros und Samos. Zu den anderen giftigen Tieren zählen, wie auf fast allen Inseln Griechenlands, Skorpione verschiedener Arten.

Kalymnos (english version)

 

 

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