Der Hafen von Piräus




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Der Hafen von Piräus ist der größte Fährhafen der Welt. Kein anderes Land auf der Erde hat so viele Inseln mit so vielen Fährverbindungen wie Griechenland. Ein Großteil dieser Fähren starten oder enden im Hafen von Piräus. Dies gilt für die meisten Schiffe, die das Festland mit den Kykladen, der Dodekanes und den Saronischen Inseln verbinden. Auch einige Fähren auf die Nordostägäischen Inseln fahren im Hafen von Piräus ab.

Hafen Piräus: Erste Orientierung

Der Hafen von Piräus ist der große Hafen der griechischen Hauptstadt Athen. Er ist etwa sechs Kilometer vom Athener Stadtzentrum entfernt. Es gibt eine U-Bahn zwischen Hafen und Zentrum. Busse verkehren direkt zwischen Hafen und Flughafen. Auch mit der U-Bahn und S-Bahn erreicht man vom Hafen von Piräus mit Umsteigen den Airport.

Das Hafengelände ist zwar eingezäunt, es gibt aber viele Einfahrten, die Tag und Nacht geöffnet sind. Man kann innerhalb des Hafens frei rumlaufen. Diese Einfahrtstore sind durchnummeriert - von E1 bis E12. Das Tor E1 ist im nordwestlichen Teil des Hafens, E12 ganz im Süden. Die zentralen Gebäude des Hafens von Piräus (Ticketverkauf u.ä.) sind zwischen den Toren E7 und E8. Um das Hafengelände führt eine laute, mehrspurige Straße. Auf der anderen Seiten dieser Straße ist die U-Bahn-Station (Metro) und daneben die S-Bahn-Station (Proastiakos). Zum Glück kann man seit einigen Jahren diese Straße über eine moderne Fußgängerbrücke mit Rolltreppen überqueren. Zwischen den zentralen Gebäuden des Hafens und den beiden Nahverkehrsbahnhöfen sind es nur etwa 200 Meter. Die Busse vom Flughafen halten unmittelbar im Zentrum des Hafens.

Aktuell 2016: Wegen einer Baustelle ist die Fußgängerbrücke derzeit geschlossen. Nach unserer Erfahrung kann diese Baustelle noch Jahre bestehen. Man muss also die Straße wieder an einer der Fußgänger-Ampeln überqueren.

Insgesamt macht die Gegend um den Hafen von Athen in Piräus auf uns in den letzten Jahren einen immer schlechteren Eindruck. Oft wird man vor Taschendieben gewarnt. Viele Griechen sagen, dass Piräus die schlechteste Gegend in Griechenland ist. Der Verkehr ist um den Hafen von Piräus selbst für Athen extrem chaotisch. An den vielen Obdachlosen und am Dreck merkt man, dass Griechenland in einer schweren Krise steckt. Auch für hohe Arbeitslosigkeit, Drogen-Abhängige und Prostitution ist Piräus in ganz Griechenland bekannt. Auf den griechischen Inseln merkt man von der Wirtschaftskrise viel weniger.

Karte von Piräus


Blick von der (ehemaligen?) Fußgängerbrücke, links die breite Straßen um den Hafen, rechts die Straße im Hafen

Hafen Piräus: Fähre finden

Man sollte unbedingt beim Ticketkauf fragen, wo die Fähre abfährt. Der Hafen hat in etwa eine U-Form und ist mehrere Kilometer lang. Die Tore E1-E6 sind, wenn man vom Meer weggeht links, E8-E12 rechts. Die meisten großen Fähren auf die Kykladen und in die Dodekanes fahren von E1-E6 ab. Die Fähren zu den Saronischen Inseln fahren überwiegend von E9 und E 10 ab. Man kann zu den Fähren zu Fuß gehen. Wirklich weit sind nur die Fähren bei E1 und E2. Etwa vom Tor E5 gibt es deshalb einen kostenlosen Bus zu den Hafentoren E1-E4. Gerade bei E1 und E2 sind die Schiffe zudem nicht einfach zu finden, da einige in einem Nebenbecken des Hafens von Piräus liegen. Dies ist zwar nicht weit vom Tor E2 weg, aber nicht ganz einfach zu finden. Am besten sagt man dem Busfahrer den Namen des Schiffes, welcher immer auf der Fahrkarte steht. Wenn man es eilig hat oder man mitten in der Nacht abfährt: Man findet im Hafen von Piräus fast immer innerhalb von wenigen Minuten ein freies Taxi. In großen Teilen des Hafens kann man mit dem einigen Auto rumfahren und auch für kurze Zeit parken.

In den letzen Jahren übernachten im Hafen viele Obdachlose, vor allem illegale Einwanderer. Diese besetzten auch tagsüber viele öffentliche Bänke. Piräus ist im Allgemeinen einer der gefährlichsten Gegenden in Griechenland. Vor allem bei Dunkelheit sollte man sich überlegen, ob man sich in abgelegenere Teile des Hafens (wie Tore E1 bis E4) nicht besser ein Taxi nimmt. Direkt an der ankommenden Fähren warten fast immer Taxis und die kostenlosen Hafenbusse.

Hafen von Piräus: Hotels und Übernachten

Die Hotels um den Hafen sind oft überteuert oder runtergekommen. Es gibt aber Ausnahmen. Eines unserer Favoriten ist das Piräus Dream Hotel, etwa 2-3 Seitenstraßen hinter der breiten Straße um den Hafen, nur etwa 100 Meter vom Hafen entfernt.

Noch näher am Hafen ist das einfache und preiswerte Ionion Hotel. Wenn man den Hafen an am richtigen, zentralen Ausgang verlässt, muss man nur die breite Straße überqueren und 20 Meter zu Fuß gehen. Im Ionion Hotel darf man keinen Luxus wie einen Aufzug erwarten. Aber die Klimaanlage und das WLAN (WIFI) funktionierten bei unseren Besuchen stets gut.

Das Highlight unter den Hotels in Piräus, die wir kennen, ist das Phidias Piraeus. Sehr nettes,  Personal, tolle Einrichtung, gute Stimmung. Leider muss man vom Hafen einige hundert Meter quer durch Piräus gehen, einen Hügel hoch und wieder hinunter. Die Lage in der Nähe von einem Yachthafen mit großen Supermarkt und Restaurants ist aber für Piräus hervorragend. Ab zwei Nächte lohnt sich der längere Weg auf jeden Fall. Man kann natürlich auch ein Taxi zu diesem Hotel nehmen.

Zur Not vermitteln auch die Reisebüros im Hafen Hotelzimmer in der Umgebung. Allerdings sind diese Zimmer oft relativ teuer oder in dunklen Seitengassen. Viel besser ist es, wenn man in Ruhe auf Booking.com ein Zimmer im Voraus bucht.


In Piraeus sieht man mehr und mehr verfallene Häuser

Hafen Piräus: Fahrkarten kaufen

Fahrkarten für Fähren gibt es in Griechenland in fast jedem Reisebüro. Die meisten Griechen kaufen ihre Tickets jedoch direkt am Hafen. Dies hat einige Vorteile: Ist das Schiff oder man selbst verspätet, kann man sich kurzfristig für ein anderes Schiff entscheiden. Der Nachteil ist natürlich, dass die Fähre ausgebucht sein kann. Dies ist jedoch eher selten der Fall. Es kann für Deckpassagiere z.B. in der Hochsaison oder an Ostern passieren. Hat man ein Auto dabei oder will man eine Kabine, kann dies etwas häufiger vorkommen. Ich kaufe seit Jahren Fahrkarten immer am Hafen und hatte mit oder ohne Auto noch nie ein Problem. Allerdings sind wir selten im August unterwegs.

Die Fahrkarten gibt es in den zentralen Gebäuden hinter den Hafentoren E7 und E8, wie gesagt, nur 200 Meter von der U-Bahn. Es gibt dort etwa zehn Büros die Tickets verkaufen. Fast alle haben alle Tickets für alle Fähren. Manche dieser Büros haben Türsteher die lautstark die Fahrkarten anbieten. Ich gehe immer um das Gebäude herum und nehme das letzte Büro auf der Rückseite. Dort habe ich stets gute Auskunft bekommen. Zudem bietet dieses Büro kostenlose Gepäckaufbewahrung an, wenn man dort die Fahrkarte kauft. Preisunterschiede zwischen den Büros gibt es keine oder nur sehr geringe.

Die Fähren hatten bis vor einigen Jahren Festpreise. In den letzten Jahren bieten mehr und mehr Gesellschaften Rabatte an, wenn man die Tickets im Internet einige Zeit vorher kauft.

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Gastronomie Hafen Piraeus (Athen)

Einige der Cafés im Hafen von Piräus sind für ihre Abzocke bekannt. Oft kostet ein einfacher Kaffee 3-4 Euro. Auch Speisen sind teuer und nicht selten von schlechter Qualität. Außerhalb des Hafens auf der anderen Straßenseite ist es etwas billiger. Gut ist hier die Filiale der Sandwich-Kette "Everest". Mc Donalds gibt es unseres Wissens in Piraeus am Hafen leider nicht mehr. Die Filiale der griechischen Burger-Kette Goody's ist nicht schlecht und hat eine gute Toilette und Klimaanlage. Die Hitze und der Smog sind in Piräus im Sommer oft schwer zu ertragen.

Im Hafen Piräus gibt es einige öffentliche Toiletten. Diese sind kostenlos. Luxus darf man aber auch hier nicht erwarten.

 

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