Kythira - Infos über die Insel und über Antikythira

Kythira


Kythira ist eine abgelegene, ziemlich unbekannte, aber große Insel. Sie liegt zwischen der Peloponnes und Kreta. Manchmal wird die Insel den Ionischen Inseln zugerechnet, zum Teil zu keiner Inselgruppe. Kythira (auch Kithira und Kythera geschrieben) hat eine Größe von knapp 300 km² und etwa 3500 Einwohner. Bis heute gehört Kythira zu den ärmeren Inseln von Griechenland. Viele Bewohner sind ausgewandert, besonders nach Austrailien. Im Sommer kommen viele der Auswanderer nach Kythira für einige Wochen zurück, im Rest des Jahres ist es auf der Insel sehr ruhig. Der Tourismus ist vergleichsweise wenig entwickelt, jedoch die wichtigste Einnahmequelle der Bewohner. In der griechischen Mythologie ist Aphrodite (die griechische Göttin der Liebe) auf Kythira geboren.

Auf Kythira
© Andreas Karelias - Fotolia.com

Kythira ist ein sehr aktives Erdbebengebiet. Das letzte große Erdbeben war 2006 und richtete großen Schaden an. Noch schlimmer war ein Beben im Jahr 1903, welches das Dorf Mitata weitgehend zerstörte. Das Meer um Kythira ist an vielen Stellen sehr tief. Die tiefste Stelle des Mittelmeers (Matapan) ist nur wenige hundert Kilometer von Kythira entfernt.

Orte auf Kythira

Auf Kythira gibt es mehr als 50 Dörfer. Die Mehrzahl hat unter 100 Einwohner. Die meisten Siedlungen liegen im bergigen Inneren der Insel, nur wenige sind am Meer.

Diakofti: Der Hauptfährhafen im Osten der Insel. Es ist ein kleine Ortschaft mit einigen Tavernen und Unterkunftsmöglichkeiten. Keine Busverbindungen. Ein Hotel mit einem  guten Ruf in Diakofti ist das Filoxenes Katoikies unweit vom Hafen (freier WLAN-Internetzugang, zentral im Ort, Apartments mit Küche vorhanden).

Agia Pelagia: Der Hafen im Norden der Insel für die Fähren von Neapoli auf der Peloponnes. Hier gibt es ausreichend touristische Infrastruktur. Auch ein Moped kann man sich mieten, was sinnvoll ist, da es auf der Insel kaum Busverbindungen gibt.

Potamos: Der wirtschaftliche Hauptort von Kythira liegt im Inneren der Insel, etwa 10 km südlich von Agia Pelagia. Der Ort ist ganz nett, es gibt aber wenig sehenswertes.

Mylopotamos: Das im Zentrum von Kythira gelegene Dorf mit schöner Kirche ist eine der interessanteste Siedlung auf der Insel.

Hora: Das meistbesuchteste Dorf ist der alte Hauptort Hora. Sehenswerte Burg und kleines Museum. Günstige Unterkünfte und Tavernen. Ideal für Urlauber, die ein paar Tage Ruhe suchen.

Kalamos: Dieses Dorf mit etwa 400 Bewohner gilt als das schönste Dorf auf Kythira. In der Umgebung von Kalamos befinden sich mehrere Strände. Mehrere Einwohner vermieten Zimmer an Touristen.

Unterkünfte auf Kythira: In allen beschriebenen Orten gibt es Unterkünfte der unteren und mittleren Preisklasse. Die Preise sind August und zum Teil im Juli hoch, im Rest des Jahres günstig. In letzter Zeit sind einige Hotels der gehobenen Klasse auf Kythira entstanden, die auch in Deutschland gebucht werden können.

Busse auf Kythira: Leider ist das Bussystem auf Kythira kaum vorhanden. Nur wenige Busse, die eigentlich als Schulbusse gedacht sind, sind auf Kythira unterwegs. Man sollte ein Fahrzeug mieten oder mitbringen.

Fähren nach Kythira: Die täglichen Fähren von Neapoli auf der Peloponnes fahren nach Agia Pelagia. Die Fähren von Gythion (Pelop.) verkehren fast jeden Tag nach Diakofti. Mehrmals wöchentlich gibt es Fähren von Diakofti nach Antikythira und weiter nach Kastelli-Kissamos auf Kreta. Im Winter deutlich weniger Verbindungen. Ab und zu verkeht auch ein Fährschiff direkt von Athen nach Kythira.

Flüge nach Kythira: Nur von Athen (täglich) verkehren Flugzeuge nach Kythira. Der Flughafen befindet sich unweit von Potamos im Norden der Insel.

Antikythira

Antikythira ist eine etwa 20 km² große Insel mit etwa 40 Einwohner zwischen Kythira und Kreta. Antikythira ist kaum touristisch entwickelt. Eine Unterkunft und eine Taverne bieten im Sommer Betten und Mahlzeiten an. Sehr beschränkte Einkaufsmöglichkeiten, kein Geldautomat. Vor allem außerhalb der Hauptsaison sollte man sich auf weitgehende Selbstversorgung einstellen. Die wenigen Bewohner sind nett und hilfsbereit.

 

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