Pitsidia auf Kreta: Dorfleben, Komos Beach und die Geschichte der Aussteiger

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Pitsidia gehört zu den interessantesten Urlaubsorten im Süden Kretas. Das Dorf liegt nur wenige Kilometer von Matala entfernt und hat sich dennoch einen völlig anderen Charakter bewahrt. Während Matala jedes Jahr tausende Besucher anzieht, geht es in Pitsidia deutlich ruhiger und entspannter zu.

Pitsidia 1.jpgVon Rob de Vries from Groningen, Netherlands – Flickr, CC BY 2.0, Link

Viele Kreta-Urlauber entdecken den Ort eher zufällig. Wer einmal einige Tage hier verbracht hat, kommt jedoch oft wieder. Pitsidia besitzt eine ungewöhnlich hohe Zahl an Stammgästen. Manche Urlauber besuchen das Dorf seit Jahrzehnten. Andere haben sich dauerhaft niedergelassen oder verbringen mehrere Monate im Jahr hier.

Das Besondere an Pitsidia ist die Mischung aus traditionellem Dorfleben, internationalem Publikum und der Nähe zu einigen der schönsten Strände Kretas. Tavernen, kleine Pensionen, gemütliche Cafés und eine entspannte Atmosphäre prägen das Ortsbild.

Unterkünfte in Pitsidia

Wer eine Unterkunft in Pitsidia sucht, findet vor allem kleine Pensionen, Apartments und familiengeführte Gästehäuser.

Zu den empfehlenswerten Unterkünften gehören die Sofia Rooms sowie die Pension Patelo. Beide Häuser werden von vielen Gästen wegen der persönlichen Atmosphäre und der guten Lage geschätzt.

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Wo liegt Pitsidia?

Pitsidia befindet sich an der Südküste Kretas in der Region Heraklion. Der Ort liegt etwa 65 Kilometer südwestlich der Inselhauptstadt Heraklion. Die bekannten Ferienorte Matala und Kalamaki sind nur wenige Kilometer entfernt.

Durch diese Lage eignet sich Pitsidia hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge im Süden Kretas. Die archäologische Ausgrabungsstätte Festos, der Komos Beach, Matala und mehrere traditionelle Bergdörfer befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Der Flughafen Heraklion ist mit dem Mietwagen in etwa einer Stunde erreichbar. Viele Urlauber entscheiden sich für einen Mietwagen, da man damit die zahlreichen Strände und Sehenswürdigkeiten der Region besonders flexibel erkunden kann.

Plan des Dorfes

Pitsidia damals und heute

Die Geschichte von Pitsidia ist eng mit der Entwicklung von Matala verbunden. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde Matala durch die Hippie-Bewegung weltweit bekannt. Die Höhlen am Strand dienten damals vielen Aussteigern und Langzeitreisenden als Unterkunft.

Mit dem zunehmenden Tourismus veränderte sich Matala jedoch. Die Höhlen wurden geschlossen und das Dorf entwickelte sich immer stärker zu einem klassischen Urlaubsort. Viele Menschen, die die lockere Atmosphäre der alten Hippie-Zeit schätzten, suchten nach Alternativen in der Umgebung.

Ein Teil dieser Besucher zog nach Pitsidia. Das Dorf bot damals alles, was viele Aussteiger suchten: günstige Unterkünfte, freundliche Einheimische, eine entspannte Atmosphäre und genügend Abstand zum wachsenden Tourismus in Matala.

Über die Jahre entstand eine internationale Gemeinschaft aus Griechen, Deutschen, Niederländern, Briten und anderen Europäern. Einige kauften Häuser, andere überwinterten regelmäßig auf Kreta oder verbrachten mehrere Monate pro Jahr im Dorf.

Auch heute kann man diese Geschichte noch spüren. Zwar ist Pitsidia längst kein Geheimtipp mehr, dennoch unterscheidet sich das Dorf deutlich von vielen anderen Urlaubsorten auf Kreta.

Ein Urlaubsort für Individualisten

Unter langjährigen Kreta-Urlaubern gab es früher einen scherzhaften Spruch. Pitsidia sei ein Urlaubsort für Alt-68er, Lehrer und Menschen, die das ursprüngliche Kreta suchen.

Ganz falsch war diese Beobachtung nicht. Das Publikum in Pitsidia unterscheidet sich tatsächlich von vielen anderen Ferienorten. Große Hotelanlagen, Animation oder Nachtclubs sucht man hier vergeblich.

Stattdessen trifft man auf Individualreisende, Langzeiturlauber, Künstler, digitale Nomaden, Aussteiger und viele Menschen, die einfach Ruhe und Gelassenheit suchen. Besonders auffällig ist bis heute der hohe Anteil deutschsprachiger Gäste.

Viele Besucher kommen nicht nur einmal nach Pitsidia. Manche verbringen seit 20 oder 30 Jahren regelmäßig ihren Urlaub im Dorf. Andere haben hier Freundschaften geschlossen und kehren deshalb immer wieder zurück.

Diese Mischung sorgt für eine besondere Atmosphäre, die viele Urlauber als den größten Vorteil von Pitsidia ansehen.

Das Leben rund um den Dorfplatz

Das Herz von Pitsidia ist der zentrale Dorfplatz. Hier spielt sich ein großer Teil des gesellschaftlichen Lebens ab. Rund um die Platia befinden sich Tavernen, Cafés und traditionelle Kafenions.

Vor allem in den Abendstunden füllen sich die Tische. Einheimische und Urlauber sitzen zusammen, trinken Wein, Raki oder Kaffee und genießen die entspannte Stimmung. Anders als in vielen touristischen Zentren Kretas wirkt das Leben hier noch vergleichsweise authentisch.

Wer Pitsidia verstehen möchte, sollte sich einfach einen Abend auf den Dorfplatz setzen und das Geschehen beobachten. Viele Stammgäste betrachten genau diese Stunden als den eigentlichen Urlaub.

Die Traumfabrik: Ein besonderes Café in Pitsidia

Eine besondere Rolle spielte über viele Jahre das Café Traumfabrik. Während viele Tavernen und Cafés traditionell kretisch geprägt waren, wirkte die Traumfabrik moderner und internationaler.

Schon früh setzte man auf vegetarische Gerichte, kreative Frühstücksangebote und hochwertigen Kaffee. Für viele deutschsprachige Urlauber entwickelte sich das Café zu einem beliebten Treffpunkt.

Damals wirkte die Traumfabrik fast etwas ungewöhnlich für ein kleines Dorf im Süden Kretas. Heute passt das Konzept deutlich besser in die Zeit. Vegetarische Gerichte, entspannte Atmosphäre und internationale Gäste gehören inzwischen vielerorts zum modernen Kreta.

Viele Stammgäste verbinden bis heute zahlreiche Erinnerungen mit der Traumfabrik. Für manche Besucher gehört ein Frühstück oder ein Kaffee hier fest zum Urlaub in Pitsidia.

Komos Beach: Der Strand, wegen dem viele Urlauber immer wieder kommen

Für viele Besucher ist Komos Beach der eigentliche Grund, warum sie sich für Pitsidia entscheiden. Der lange Sandstrand liegt nur wenige Kilometer vom Dorf entfernt und gehört zu den schönsten Stränden im Süden Kretas.

Von Olaf TauschEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Anders als an vielen bekannten Urlaubsorten findet man hier keine großen Hotelanlagen direkt am Strand. Komos wirkt bis heute erstaunlich naturbelassen. Der breite Sandstrand erstreckt sich über mehrere Kilometer und bietet selbst in der Hauptsaison genügend Platz.

Viele langjährige Kreta-Urlauber betrachten Komos als den schönsten Strand der Region. Wer Ruhe sucht, lange Spaziergänge liebt oder einfach einen entspannten Tag am Meer verbringen möchte, findet hier ideale Bedingungen.

Früher war Komos Beach besonders bei Individualreisenden, Hippies, Aussteigern und FKK-Anhängern beliebt. Die Atmosphäre galt als unkompliziert und frei. Auch heute hat sich der Strand einen Teil dieses besonderen Flairs bewahrt.

Während man an vielen Stränden Kretas vor allem Tagesgäste antrifft, begegnet man in Komos häufig Menschen, die seit Jahren oder sogar Jahrzehnten regelmäßig in die Region kommen.

Warum Komos Beach so besonders ist

Der Strand liegt zwischen Matala und Kalamaki und bietet einen beeindruckenden Blick auf das Libysche Meer. Besonders in den Abendstunden herrscht hier eine außergewöhnliche Stimmung.

Viele Urlauber kommen zum Sonnenuntergang an den Strand. Wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet und das Meer in warmen Farben leuchtet, versteht man schnell, warum Komos so viele treue Anhänger hat.

Auch Naturfreunde schätzen die Gegend. Teile des Strandes stehen unter Schutz, da Meeresschildkröten hier ihre Eier ablegen können. Deshalb blieb Komos von großen touristischen Bauprojekten weitgehend verschont.

Viele Stammgäste seit Jahrzehnten

Ein interessantes Merkmal von Pitsidia ist die hohe Zahl an Stammgästen. In vielen Tavernen und Cafés trifft man Menschen, die seit zehn, zwanzig oder sogar dreißig Jahren regelmäßig hier Urlaub machen.

Manche Gäste kommen jedes Jahr für mehrere Wochen. Andere verbringen den gesamten Winter auf Kreta. Einige haben sich sogar dauerhaft in der Region niedergelassen.

Besonders auffällig ist der hohe Anteil deutschsprachiger Besucher. Viele Urlauber stammen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Daneben trifft man Gäste aus den Niederlanden, Großbritannien, Skandinavien und gelegentlich sogar aus Australien oder Neuseeland.

Diese internationale Gemeinschaft trägt wesentlich zum besonderen Charakter des Dorfes bei. Viele Besucher kennen sich seit Jahren und treffen sich regelmäßig wieder.

Tavernen und Restaurants in Pitsidia

Trotz seiner überschaubaren Größe bietet Pitsidia eine erstaunlich große Auswahl an Restaurants. Die meisten Tavernen konzentrieren sich rund um den Dorfplatz und die angrenzenden Straßen.

Anders als in vielen großen Ferienorten dominieren hier keine internationalen Restaurantketten. Stattdessen findet man familiengeführte Tavernen, kleine Cafés und traditionelle Lokale.

Viele Besucher schätzen gerade diese persönliche Atmosphäre. Häufig kennt man sich bereits nach wenigen Tagen, und nicht selten entstehen Gespräche zwischen Einheimischen und Urlaubern.

Bodikos – eine Institution in Pitsidia

Zu den bekanntesten Restaurants des Ortes gehört seit vielen Jahren das Bodikos. Zahlreiche Stammgäste verbinden mit dem Lokal persönliche Erinnerungen an ihre Aufenthalte in Pitsidia.

Besonders die Pizza aus dem Holzofen genießt bei vielen Besuchern einen ausgezeichneten Ruf. Während man auf Kreta normalerweise eher an griechische Küche denkt, hat sich Bodikos über viele Jahre einen festen Platz in der Urlaubserinnerung vieler Gäste gesichert.

Wer Pitsidia regelmäßig besucht, wird früher oder später fast zwangsläufig mit dem Namen Bodikos in Berührung kommen.

Pitsidia und das Nachbardorf Sivas

Viele Urlauber beschränken sich nicht auf Pitsidia allein. Nur wenige Kilometer entfernt liegt das Dorf Sivas, das bei zahlreichen Kreta-Kennern ebenfalls einen hervorragenden Ruf genießt.

Sivas gilt als etwas ruhiger und ursprünglicher als Pitsidia. Das Dorf zieht seit vielen Jahren Menschen an, die bewusst einen alternativen Lebensstil suchen oder dem hektischen Alltag in Mitteleuropa entfliehen möchten.

Viele der Menschen, die früher von der besonderen Atmosphäre Matalas angezogen wurden, fanden später in Orten wie Pitsidia und Sivas eine neue Heimat.

Auch heute leben in der Region zahlreiche internationale Einwohner. Einige betreiben kleine Unternehmen, andere arbeiten online oder verbringen ihren Ruhestand im sonnigen Süden Kretas.

Die Verbindung zwischen Pitsidia und Sivas prägt den Charakter der gesamten Region. Beide Orte stehen für ein Kreta, das deutlich ruhiger und entspannter wirkt als die großen Ferienzentren im Norden der Insel.

Ein Abend in Sivas

Wer einige Tage in Pitsidia verbringt, sollte unbedingt auch einen Abend in Sivas einplanen. Auf dem Dorfplatz sitzen Einheimische und Besucher oft bis spät in die Nacht zusammen.

Die Tavernen genießen einen hervorragenden Ruf und gelten bei vielen Kreta-Kennern als Geheimtipp. Hier geht es weniger um touristische Unterhaltung als um gutes Essen, Gespräche und die entspannte Lebensart des kretischen Südens.

Viele Stammgäste betrachten Sivas und Pitsidia nicht als zwei getrennte Reiseziele, sondern als Teil derselben besonderen Region. Gemeinsam mit Matala, Komos Beach und der Ausgrabungsstätte Festos bilden sie eines der interessantesten Gebiete im Süden Kretas.

Übernachten in Pitsidia

Pitsidia gehört zu den Orten auf Kreta, in denen kleine Pensionen und familiengeführte Unterkünfte das Bild prägen. Große Hotelanlagen sucht man hier weitgehend vergeblich. Genau das schätzen viele Urlauber.

Die meisten Unterkünfte befinden sich im Dorf selbst oder in unmittelbarer Umgebung. Dadurch können Besucher Restaurants, Cafés und Tavernen bequem zu Fuß erreichen. Gleichzeitig ist es nie weit bis zum Komos Beach oder nach Matala.

Unterkunftstipp für Pitsidia

Zu den beliebten Unterkünften im Ort gehören die Sofia Rooms. Viele Gäste schätzen die freundliche Atmosphäre, die ruhige Lage und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Eine weitere Empfehlung ist die Pension Patelo. Die kleine Unterkunft genießt bei vielen Individualreisenden einen ausgezeichneten Ruf und wird häufig von Gästen gebucht, die mehrere Tage oder sogar Wochen in Pitsidia verbringen möchten.

Weitere Empfehlung

Die Pension Patelo zählt seit Jahren zu den beliebten Unterkünften in Pitsidia.

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Matala: Nur wenige Minuten entfernt

Von Pitsidia nach Matala sind es nur wenige Kilometer. Viele Urlauber besuchen den berühmten Ort mehrmals während ihres Aufenthalts.

Matala wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren durch die Hippie-Bewegung weltbekannt. Die Höhlen am Strand zogen damals Besucher aus aller Welt an. Namen wie Joni Mitchell machten den Ort auch außerhalb Griechenlands bekannt.

Heute präsentiert sich Matala deutlich touristischer. Dennoch lohnt sich ein Besuch. Die Höhlen können besichtigt werden, zahlreiche Restaurants laden zum Verweilen ein und die Bucht gehört weiterhin zu den schönsten an der Südküste Kretas.

Viele Urlauber schätzen die Kombination aus beiden Orten: tagsüber Matala besuchen und abends in die ruhigere Atmosphäre von Pitsidia zurückkehren.

Festos: Die bedeutendste Ausgrabungsstätte im Süden Kretas

Nur wenige Kilometer von Pitsidia entfernt befindet sich die antike Ausgrabungsstätte Festos. Sie gehört zu den wichtigsten archäologischen Sehenswürdigkeiten Kretas und wird häufig als Alternative zum berühmteren Knossos bezeichnet.

Der minoische Palast von Festos entstand vor mehreren tausend Jahren und bietet bis heute beeindruckende Einblicke in die Geschichte der Insel.

Viele Besucher empfinden Festos als angenehmer als Knossos, da die Anlage meist deutlich weniger überlaufen ist. Gleichzeitig bietet sich von den Ruinen ein wunderschöner Blick über die fruchtbare Messara-Ebene.

Tickets und Ausflüge auf Kreta

Viele Sehenswürdigkeiten und Ausflüge können bereits vor der Reise online gebucht werden.

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Kalamaki: Der ruhigere Badeort

Ebenfalls in unmittelbarer Nähe liegt Kalamaki. Der kleine Küstenort besitzt einen langen Sandstrand und mehrere Tavernen direkt am Meer.

Während Matala oft recht lebhaft wirkt, geht es in Kalamaki deutlich ruhiger zu. Viele Besucher kombinieren einen Aufenthalt in Pitsidia mit regelmäßigen Ausflügen nach Kalamaki.

Besonders am Abend herrscht entlang der Strandpromenade eine entspannte Atmosphäre. Zahlreiche Tavernen servieren frischen Fisch und traditionelle kretische Gerichte.

Wandern rund um Pitsidia

Die Umgebung von Pitsidia eignet sich hervorragend für Spaziergänge und kleinere Wanderungen. Bereits vom Ortsrand aus führen Wege durch Olivenhaine, Felder und kleine Schluchten.

Beliebte Ziele sind Sivas, Matala und Komos Beach. Wer gerne wandert, kann mehrere dieser Orte problemlos miteinander verbinden.

Vor allem im Frühjahr und Herbst zeigt sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite. Dann blühen zahlreiche Pflanzen und die Temperaturen sind ideal für längere Touren.

Warum viele Urlauber immer wieder nach Pitsidia zurückkehren

Die meisten Kreta-Urlauber erinnern sich an bestimmte Orte. Manche denken an die Altstadt von Chania, andere an die Samaria-Schlucht oder an Elafonissi.

Bei Pitsidia ist es oft etwas anderes. Die meisten Stammgäste kommen nicht wegen einer einzelnen Sehenswürdigkeit zurück. Sie kommen wegen der Atmosphäre.

Das Dorf bietet eine seltene Mischung aus Gelassenheit, Internationalität und kretischer Tradition. Wer einige Tage hier verbringt, versteht schnell, warum viele Besucher seit Jahrzehnten immer wieder zurückkehren.

Pitsidia ist kein Ort für spektakuläre Attraktionen. Es ist ein Ort zum Ankommen, Entspannen und Wiederkommen.

Anreise nach Pitsidia

Die meisten Urlauber erreichen Pitsidia über den Flughafen Heraklion. Von dort sind es je nach Verkehr etwa 60 bis 70 Minuten Fahrzeit bis in den Süden Kretas.

Die Strecke führt zunächst über gut ausgebaute Straßen durch die fruchtbare Messara-Ebene. Bereits die Anfahrt vermittelt einen guten Eindruck vom ländlichen Kreta. Olivenhaine, kleine Dörfer und weite Felder prägen die Landschaft.

Wer flexibel sein möchte, sollte einen Mietwagen buchen. Zwar gibt es Busverbindungen in die Region, doch viele interessante Ziele wie Komos Beach, Sivas oder abgelegene Strände lassen sich mit dem Auto deutlich einfacher erreichen.

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Parken in Pitsidia

Im Vergleich zu vielen größeren Urlaubsorten ist das Parken in Pitsidia meist unkompliziert. Rund um das Dorfzentrum und in den Seitenstraßen finden Besucher in der Regel kostenlose Parkmöglichkeiten.

Auch am Komos Beach und in den umliegenden Orten stehen meist ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Lediglich in den Sommermonaten kann es am Abend rund um den Dorfplatz etwas voller werden.

Beste Reisezeit für Pitsidia

Grundsätzlich eignet sich Pitsidia das ganze Jahr über für einen Besuch. Besonders beliebt sind jedoch die Monate April bis Juni sowie September und Oktober.

Im Frühjahr zeigt sich die Landschaft besonders grün. Zahlreiche Blumen blühen und die Temperaturen eignen sich hervorragend für Wanderungen und Ausflüge.

Im Hochsommer kann es im Süden Kretas sehr heiß werden. Viele Urlauber verbringen dann die meiste Zeit am Strand oder in den Tavernen des Dorfes.

Der Herbst zählt für viele Stammgäste zur schönsten Jahreszeit. Das Meer ist noch warm, die Temperaturen angenehm und die großen Touristenströme haben die Insel bereits wieder verlassen.

Ausflüge auf Kreta

Von Pitsidia aus lassen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Strände bequem erreichen.

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FAQ: Häufige Fragen zu Pitsidia

Ist Pitsidia ein typischer Ferienort?

Nein. Pitsidia ist deutlich ruhiger als viele bekannte Urlaubsorte auf Kreta. Der Ort richtet sich vor allem an Individualreisende und Menschen, die eine entspannte Atmosphäre suchen.

Wie weit ist Pitsidia von Matala entfernt?

Matala liegt nur wenige Kilometer entfernt und ist mit dem Auto in wenigen Minuten erreichbar.

Gibt es einen Strand in Pitsidia?

Direkt im Dorf nicht. Der nahe gelegene Komos Beach gehört jedoch zu den schönsten Stränden der Region.

Benötigt man einen Mietwagen?

Ein Mietwagen ist empfehlenswert, da sich damit die Sehenswürdigkeiten und Strände im Süden Kretas deutlich einfacher erreichen lassen.

Für wen eignet sich Pitsidia besonders?

Vor allem für Individualurlauber, Paare, Langzeiturlauber und Besucher, die das authentische Kreta kennenlernen möchten.

Gibt es viele deutsche Urlauber?

Ja. Seit vielen Jahren gehört Pitsidia zu den Orten auf Kreta mit einem hohen Anteil deutschsprachiger Gäste.

Ist Komos Beach für Familien geeignet?

Ja. Der breite Sandstrand bietet viel Platz und wirkt meist deutlich entspannter als viele bekannte Strände der Insel.

Lohnt sich ein Ausflug nach Sivas?

Auf jeden Fall. Das kleine Nachbardorf gehört zu den interessantesten Orten der Region und besitzt mehrere sehr gute Tavernen.

Wie lange sollte man in Pitsidia bleiben?

Viele Urlauber verbringen mindestens eine Woche im Ort. Wer die Atmosphäre genießen und die Umgebung erkunden möchte, kann problemlos auch zwei oder drei Wochen bleiben.

Ist Pitsidia für einen Badeurlaub geeignet?

Ja. Mit Komos Beach, Kalamaki und Matala befinden sich mehrere hervorragende Strände in unmittelbarer Nähe.

Hotels und Pensionen in Pitsidia

Die beliebtesten Unterkünfte in Pitsidia sind häufig Monate im Voraus ausgebucht. Besonders Stammgäste reservieren ihre Zimmer oft frühzeitig.

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Fazit

Pitsidia gehört zu den besonderen Orten Kretas. Der kleine Ort bietet keine spektakulären Sehenswürdigkeiten und keine großen Hotelanlagen. Gerade das macht seinen Reiz aus.

Viele Besucher kommen wegen Komos Beach, bleiben wegen der entspannten Atmosphäre und kehren wegen der Menschen zurück. Die Mischung aus Dorfleben, internationalen Stammgästen, guten Tavernen und der Nähe zu einigen der schönsten Ziele im Süden Kretas macht Pitsidia zu einem der interessantesten Urlaubsorte der Insel.

Wer das ursprüngliche Kreta sucht und eine Alternative zu den großen Ferienzentren bevorzugt, findet in Pitsidia einen Ort, an den viele Urlauber seit Jahrzehnten immer wieder zurückkehren.