Dörfer, Wanderungen und das Herz der Insel
Die Tragea ist für viele Kenner der schönste Teil von Naxos. Während sich die meisten Urlauber an den Stränden der Westküste aufhalten, entdecken nur vergleichsweise wenige Besucher die Bergregion im Zentrum der Insel. Genau dort liegt die Tragea – eine Landschaft aus Olivenhainen, kleinen Dörfern, alten Kirchen, Marmorwegen und einigen der besten Wanderstrecken der Kykladen.
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Wer das ursprüngliche Naxos kennenlernen möchte, sollte mindestens einen Tag für die Tragea einplanen. Hier findet man traditionelle Bergdörfer, freundliche Einwohner, spektakuläre Ausblicke und eine Atmosphäre, die vielerorts längst verschwunden ist.
Die Region eignet sich besonders für Wanderer, Individualurlauber, Fotografen und Reisende, die mehr als nur Strand und Meer erleben möchten.

Was ist die Tragea?
Als Tragea bezeichnet man das Hochland im Zentrum von Naxos. Die Region liegt zwischen den Küstengebieten der Insel und den höheren Bergregionen rund um den Zas.
Die Landschaft unterscheidet sich deutlich von den bekannten Badeorten wie Agia Anna oder Agios Prokopios. Statt Sandstränden prägen hier Olivenhaine, Terrassenfelder, Marmor, Kapellen und traditionelle Dörfer das Bild.
Viele Besucher sind überrascht, wie grün Teile der Tragea im Frühjahr wirken. Vor allem nach regenreichen Wintern verwandelt sich die Region in eine der fruchtbarsten Landschaften der Kykladen.
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Warum die Tragea für viele das schönste Naxos ist
Die meisten Touristen konzentrieren sich auf die Westküste der Insel. Dadurch bleibt die Tragea vergleichsweise ruhig.
Genau das macht ihren besonderen Reiz aus.
Zu den Höhepunkten gehören:
- traditionelle Dörfer
- alte Kirchen und Klöster
- schöne Wanderwege
- Olivenhaine
- Marmorbrüche
- Berglandschaften
- Ausblicke auf die Ägäis
Viele Besucher empfinden die Tragea als das authentischste Gebiet der Insel.
Wandern in der Tragea
Die Tragea gehört zu den besten Wandergebieten auf Naxos. Alte Verbindungswege zwischen den Dörfern wurden teilweise restauriert und eignen sich hervorragend für Tageswanderungen.
Besonders beliebt sind Strecken zwischen:
- Filoti und Chalkio
- Chalkio und Moni
- Filoti und dem Zas-Berg
- Apiranthos und den umliegenden Dörfern
Die Wege führen häufig durch Olivenhaine, an Kapellen vorbei und bieten immer wieder schöne Ausblicke auf die Insel.
Ausflüge und Wanderungen auf Naxos
Geführte Inselrundfahrten und Wanderungen gehören zu den beliebtesten Aktivitäten auf Naxos.
Filoti: Das größte Dorf der Tragea
Filoti ist mit rund 2.000 Einwohnern das größte Dorf der Region und nach Naxos-Stadt einer der bedeutendsten Orte der Insel.
Der Ort liegt am Fuß des Berges Zas und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen.
Besonders bekannt ist der große Dorfplatz mit seinem mächtigen Baum, unter dem sich Cafés und Tavernen befinden.

Im Sommer besuchen viele Ausflügler Filoti. Trotzdem wirkt das Dorf deutlich ursprünglicher als die Küstenorte.
Am Abend kehrt meist Ruhe ein und man erlebt das Dorf von seiner authentischen Seite.

Chalkio: Das historische Zentrum der Tragea
Chalkio – häufig auch Chalki genannt – gilt für viele Besucher als das schönste Dorf der Tragea.
Die engen Gassen, alten Herrenhäuser und kleinen Plätze vermitteln einen Eindruck vom früheren Wohlstand der Region.
Im 19. Jahrhundert war Chalkio eines der wichtigsten Handelszentren auf Naxos.
Heute findet man hier:
- traditionelle Häuser
- kleine Cafés
- Kunsthandwerk
- Byzantinische Kirchen
- ruhige Gassen
Ein Höhepunkt ist die Kirche Panagia Protothronos, die zu den ältesten Kirchen der Insel gehört.
Moni: Marmor, Ruhe und traditionelle Atmosphäre
Zwischen Chalkio und Filoti liegt das kleine Dorf Moni. Obwohl viele Urlauber einfach vorbeifahren, gehört Moni zu den interessantesten Orten der Tragea.
Das Dorf ist vor allem für seine Verbindung zum Marmor bekannt. Seit Jahrhunderten wird in der Umgebung Marmor abgebaut und verarbeitet. Viele Gebäude auf Naxos enthalten Material aus den Steinbrüchen der Region.
Moni wirkt deutlich ruhiger als Filoti oder Apiranthos. Die engen Gassen, die weiß getünchten Häuser und die kleinen Plätze vermitteln noch immer das Bild eines traditionellen Kykladendorfes.
Wer die Tragea zu Fuß erkundet, sollte einen Zwischenstopp in Moni einplanen.
Apiranthos: Das Marmordorf von Naxos
Apiranthos gehört zu den bekanntesten Bergdörfern der Insel. Viele Besucher sehen den Ort als Höhepunkt eines Ausflugs in die Tragea.
Besonders auffällig sind die gepflasterten Gassen und die zahlreichen Marmorelemente. Das Dorf unterscheidet sich dadurch deutlich von vielen anderen Orten auf den Kykladen.
Apiranthos liegt auf rund 650 Metern Höhe und bietet eine beeindruckende Aussicht auf die umliegenden Berge.
Zu den Besonderheiten gehören:
- traditionelle Architektur
- Marmorgassen
- mehrere kleine Museen
- schöne Aussichtspunkte
- zahlreiche Wanderwege
Viele Besucher verbringen hier mehrere Stunden, um durch die Gassen zu schlendern und die Atmosphäre zu genießen.
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Die Museen von Apiranthos
Für ein Dorf dieser Größe besitzt Apiranthos erstaunlich viele Museen.
Besonders bekannt sind:
- Archäologisches Museum
- Naturkundemuseum
- Geologisches Museum
- Volkskundemuseum
Die Eintrittspreise sind meist niedrig. Einige Ausstellungen können sogar kostenlos besucht werden.
Gerade an heißen Sommertagen bieten die Museen eine angenehme Abwechslung.
Der Berg Zas: Höchster Gipfel der Kykladen
Mit 1003 Metern Höhe ist der Zas der höchste Berg von Naxos und zugleich der höchste Gipfel der Kykladen. Für viele Wanderer ist die Besteigung einer der Höhepunkte eines Naxos-Urlaubs.
Der Aufstieg gilt als vergleichsweise einfach und ist auch für geübte Urlaubswanderer gut machbar.
Vom Gipfel reicht der Blick weit über die Ägäis. Bei guter Sicht erkennt man zahlreiche Nachbarinseln.
Besonders beeindruckend sind:
- die Aussicht über ganz Naxos
- der Blick auf die Kykladen
- die abwechslungsreiche Landschaft
- die Höhle des Zeus am Aufstiegsweg
Viele Wanderer starten ihre Tour in Filoti.

Koronos: Vielleicht das schönste Dorf der Insel
Wer Einheimische fragt, welches Dorf das schönste auf Naxos ist, hört häufig den Namen Koronos.
Das Dorf liegt spektakulär an einem Berghang. Die weißen Häuser ziehen sich terrassenförmig den Hang hinauf und bieten ein typisches Kykladenbild.

Anders als viele Küstenorte lebt Koronos noch stark vom Alltag seiner Bewohner. Die wenigen Besucher sind meist Wanderer oder Individualreisende.
Im Ort findet man:
- enge Gassen
- weiße Häuser
- kleine Tavernen
- schöne Aussichtspunkte
- eine authentische Atmosphäre
Wer die traditionelle Seite von Naxos kennenlernen möchte, sollte Koronos nicht verpassen.
Koronida: Abseits der üblichen Touristenwege
Noch ruhiger als Koronos präsentiert sich Koronida. Das Dorf liegt abseits der Hauptroute und wird von vielen Urlaubern übersehen.

Gerade deshalb lohnt sich ein Besuch. Hier erlebt man das ländliche Naxos oft noch so, wie es vor Jahrzehnten war.
Viele Häuser stehen mittlerweile leer, da jüngere Bewohner nach Naxos-Stadt oder Athen gezogen sind. Gleichzeitig verleiht dies dem Ort einen besonderen Charakter.
Besucher finden:
- traditionelle Architektur
- wenige Touristen
- ruhige Tavernen
- schöne Ausblicke
- viel Authentizität
Kirchen und Kapellen der Tragea
Die Tragea ist bekannt für ihre außergewöhnlich hohe Zahl an Kirchen und Kapellen. Viele stammen aus byzantinischer Zeit und gehören zu den kulturellen Schätzen von Naxos.
Teilweise liegen die Gotteshäuser mitten in Olivenhainen oder am Rand alter Wanderwege.
Zu den bekanntesten zählen:
- Panagia Protothronos bei Chalkio
- mehrere Kapellen rund um Filoti
- kleine Bergkirchen nahe des Zas
Wer sich für Geschichte und Architektur interessiert, findet hier einige der interessantesten Bauwerke der Insel.

Olivenhaine und Landwirtschaft
Die Tragea zählt zu den fruchtbarsten Regionen von Naxos. Seit Jahrhunderten prägen Olivenbäume das Landschaftsbild.
Zwischen den Dörfern verlaufen zahlreiche Wege durch die Olivenhaine. Gerade im Frühjahr wirken diese Bereiche besonders grün.
Neben Oliven werden in der Region auch Wein, Gemüse und verschiedene Obstsorten angebaut.
Die Landwirtschaft spielt trotz des zunehmenden Tourismus weiterhin eine wichtige Rolle.
Busse und Verkehr in der Tragea
Viele Urlauber sind überrascht, wie gut die Dörfer der Tragea mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Auch ohne Mietwagen kann man große Teile der Region erkunden.
Die wichtigsten Orte wie Filoti, Chalkio, Moni und Apiranthos werden regelmäßig von Bussen aus Naxos-Stadt angefahren. Im Sommer gibt es meist deutlich mehr Verbindungen als im Winter.
Wie überall in Griechenland veröffentlicht KTEL die Fahrpläne nur für begrenzte Zeiträume. Deshalb ändern sich Abfahrtszeiten gelegentlich.
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Wer mehrere abgelegene Dörfer an einem Tag besuchen möchte, ist mit einem Mietwagen allerdings flexibler.
Die schönsten Wanderungen in der Tragea
Die Region eignet sich hervorragend für Wanderungen. Viele Wege verbinden die Dörfer miteinander und führen durch eine abwechslungsreiche Landschaft.
Besonders beliebt sind folgende Touren:
Filoti – Zas – Filoti
Der Klassiker auf Naxos. Die Wanderung führt zum höchsten Berg der Kykladen und zurück.
Gehzeit: etwa 3 bis 4 Stunden.
Chalkio – Moni – Chalkio
Eine einfache Wanderung durch Olivenhaine und kleine Dörfer.
Gehzeit: etwa 2 Stunden.
Filoti – Chalkio
Eine der beliebtesten Strecken der Tragea mit schönen Ausblicken und traditionellen Wegen.
Gehzeit: etwa 2 bis 3 Stunden.
Apiranthos – Koronos
Eine anspruchsvollere Tour durch die Berglandschaft von Naxos.
Besonders interessant für erfahrene Wanderer.
Tragea oder die Küstenorte?
Viele Urlauber fragen sich, ob sie ihre Unterkunft lieber an der Küste oder in den Bergen buchen sollen.
| Tragea | Küstenorte |
|---|---|
| mehr Ruhe | direkt am Strand |
| Wandern | Badeurlaub |
| traditionelle Dörfer | mehr Hotels |
| weniger Touristen | mehr Infrastruktur |
| authentisches Naxos | klassischer Inselurlaub |
Viele Kenner kombinieren beides. Sie wohnen an der Küste und unternehmen mehrere Tagesausflüge in die Tragea.
Hotels und Unterkünfte in der Tragea
Das Angebot ist deutlich kleiner als an der Küste. Dennoch gibt es einige interessante Unterkünfte.
Besonders beliebt sind:
- traditionelle Gästehäuser
- kleine Familienhotels
- Ferienwohnungen
- renovierte Natursteinhäuser
Wer Ruhe sucht, findet in Filoti, Chalkio oder Apiranthos oft außergewöhnliche Unterkünfte.
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Viele kleine Hotels und Pensionen im Inselinneren bieten eine authentische Alternative zu den Küstenorten.
Beste Reisezeit für die Tragea
Grundsätzlich kann man die Region das ganze Jahr besuchen. Besonders angenehm sind jedoch Frühling und Herbst.
| Jahreszeit | Empfehlung |
|---|---|
| Frühling | ideal für Wanderungen und Natur |
| Sommer | sehr warm, aber gute Infrastruktur |
| Herbst | angenehme Temperaturen |
| Winter | ruhig, teilweise eingeschränkte Angebote |
Viele Wanderer bevorzugen die Monate April, Mai, September und Oktober.
Für wen lohnt sich die Tragea?
Die Region eignet sich besonders für Reisende, die das ursprüngliche Griechenland kennenlernen möchten.
Besonders interessant ist die Tragea für:
- Wanderer
- Fotografen
- Naturfreunde
- Kulturinteressierte
- Individualurlauber
Wer dagegen ausschließlich Badeurlaub machen möchte, ist in Orten wie Agia Anna oder Agios Prokopios besser aufgehoben.
FAQ Tragea Naxos
Was ist die Tragea?
Die Tragea ist das Hochland im Zentrum von Naxos mit traditionellen Dörfern, Wanderwegen und Olivenhainen.
Welches Dorf ist das schönste?
Viele Besucher nennen Koronos, Filoti oder Chalkio als ihre Favoriten.
Kann man die Tragea ohne Auto besuchen?
Ja. Viele Orte sind mit Bussen von Naxos-Stadt erreichbar.
Lohnt sich Filoti?
Ja. Filoti ist das größte Dorf der Region und Ausgangspunkt für die Besteigung des Zas.
Wie hoch ist der Zas?
Der Berg Zas ist 1003 Meter hoch und der höchste Gipfel der Kykladen.
Ist die Tragea touristisch?
Deutlich weniger als die Küstenorte. Genau das macht ihren Reiz aus.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Mindestens einen ganzen Tag. Wanderer verbringen oft mehrere Tage in der Region.
Wann ist die beste Reisezeit?
Frühling und Herbst sind besonders angenehm.
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