Die schönsten Orte und Tipps für deinen Tagesausflug
Ein Tagesausflug nach Symi gehört zu den beliebtesten Aktivitäten während eines Urlaubs auf Rhodos. Die kleine Insel im Dodekanes liegt nur wenige Kilometer entfernt und begeistert mit ihrem malerischen Hafen, bunten Häusern, engen Gassen und einer deutlich ruhigeren Atmosphäre als die große Nachbarinsel.

Doch lohnt sich der Ausflug wirklich? Nach unserem Besuch lautet die Antwort eindeutig: Ja. Symi ist keine Insel mit spektakulären Freizeitparks oder riesigen Sehenswürdigkeiten. Der besondere Reiz liegt vielmehr in der entspannten Atmosphäre. Schon bei der Einfahrt in den Hafen entsteht das Gefühl, auf einer typisch griechischen Insel angekommen zu sein. Genau dieses Inselgefühl hat uns besonders gefallen.
In diesem Artikel zeigen wir dir, was du auf Symi an einem Tag erleben kannst, welche Tour wir empfehlen und warum sich ein Schnellboot für viele Urlauber besonders lohnt.
Unsere Empfehlung: Schnellboot-Tour nach Symi
Wer möglichst viel Zeit auf Symi verbringen möchte, sollte eine Schnellboot-Tour wählen. Die Überfahrt dauert deutlich kürzer als mit vielen klassischen Ausflugsschiffen. Dadurch bleibt mehr Freizeit für den Hafen, Restaurants, Spaziergänge oder einen Strandbesuch.
Symi auf einen Blick
- Ausgangspunkt: Rhodos-Stadt oder andere Häfen auf Rhodos
- Fahrzeit Schnellboot: etwa 60 bis 80 Minuten
- Aufenthalt: meist rund 3 Stunden Freizeit auf Symi
- Geeignet für: Paare, Familien, Fotografen und Genießer
- Besonderheiten: Hafen Gialos, bunte Häuser, Tavernen, kleine Strände
- Empfehlung: Kamera, Badebekleidung und bequeme Schuhe mitnehmen
Lohnt sich ein Tagesausflug nach Symi?
Aus unserer Sicht gehört Symi zu den schönsten Tagesausflügen ab Rhodos. Obwohl die Insel deutlich kleiner ist als Rhodos, besitzt sie einen ganz eigenen Charakter.
Nach mehreren Tagen auf Rhodos hatten wir sofort den Eindruck, wieder auf einer „echten“ griechischen Insel angekommen zu sein. Das Leben wirkt ruhiger, entspannter und weniger hektisch. Schon im Hafen sitzen Einheimische gemütlich in den Cafés, Fischer bereiten ihre Boote vor und Besucher schlendern ohne Eile durch die schmalen Gassen.
Genau dieses entspannte Lebensgefühl macht für uns den größten Reiz von Symi aus. Während Rhodos im Sommer teilweise sehr lebhaft ist, vermittelt Symi eine angenehme Gelassenheit, die man auf kleineren griechischen Inseln häufig erlebt.
Die Überfahrt gehört bereits zum Erlebnis
Bereits die Fahrt von Rhodos nach Symi ist ein Teil des Ausflugs. Direkt nach dem Ablegen bietet sich ein wunderschöner Blick auf Rhodos-Stadt, den Mandraki-Hafen und die Altstadt. Wer gerne fotografiert, sollte die Kamera deshalb schon kurz nach der Abfahrt bereithalten.
Wir empfehlen, zumindest einen Teil der Überfahrt draußen an Deck zu verbringen. Von dort genießt man die Aussicht auf das tiefblaue Meer und die Küste von Rhodos. Wer lieber im Schatten sitzt oder sich etwas abkühlen möchte, kann jederzeit den klimatisierten Innenbereich nutzen.
Bei unserer Überfahrt war das Meer angenehm ruhig. Es gab nur wenig Wellengang und das Schnellboot erreichte Symi zügig. Gerade deshalb würden wir jederzeit wieder ein Schnellboot wählen. Die Fahrt vergeht schnell und man gewinnt wertvolle Zeit auf der Insel.
Die Einfahrt in den Hafen von Symi
Für viele Besucher beginnt der eigentliche Höhepunkt bereits wenige Minuten vor der Ankunft.
Langsam erscheinen die ersten pastellfarbenen Häuser am Hang. Je näher das Schiff kommt, desto beeindruckender wirkt der halbkreisförmig angelegte Hafen von Gialos. Fast jeder Gast steht jetzt mit Kamera oder Smartphone an der Reling und macht die ersten Fotos.
Unser Tipp: Suche dir rechtzeitig einen Platz an Deck. Die Einfahrt in den Hafen gehört ohne Zweifel zu den schönsten Fotomotiven des gesamten Tagesausflugs.
Der erste Eindruck: Endlich wieder echtes Inselgefühl
Schon nach den ersten Minuten auf Symi hatten wir das Gefühl, auf einer typischen kleinen griechischen Insel angekommen zu sein.
Natürlich gibt es auch hier viele Besucher, doch insgesamt wirkt alles deutlich entspannter als auf Rhodos. Das Leben scheint langsamer zu verlaufen. Die Menschen sitzen gemütlich vor den Tavernen, unterhalten sich oder trinken einen Kaffee. Niemand scheint es besonders eilig zu haben.
Genau diese Atmosphäre hat uns am meisten beeindruckt. Symi vermittelt Ruhe und Gelassenheit. Statt großer Hotelanlagen bestimmen kleine Häuser, Fischerboote und traditionelle Tavernen das Bild.
Jede griechische Insel besitzt ihren eigenen Charakter. Auf Symi sind es vor allem die schmalen Gassen, die bunten neoklassizistischen Häuser und der wunderschöne Naturhafen, die den Ort so besonders machen.
Der Hafen Gialos – das Herz von Symi
Fast alle Besucher beginnen ihren Rundgang im Hafen von Gialos. Hier legen Fähren, Ausflugsschiffe und private Boote an. Gleichzeitig befinden sich rund um das Hafenbecken zahlreiche Cafés, Tavernen und kleine Geschäfte.
Am schönsten fanden wir es, zunächst einfach ohne festen Plan am Wasser entlang zu spazieren. Hinter jeder Kurve ergeben sich neue Ausblicke auf die bunten Häuser, die sich amphitheaterartig den Hang hinaufziehen.
Der Hafen wirkt trotz seiner Beliebtheit nie hektisch. Gerade am Vormittag herrscht eine entspannte Atmosphäre, die perfekt zu einer kleinen griechischen Insel passt.
Zu Fuß durch die Altstadt von Symi
Der schönste Weg, Symi kennenzulernen, führt einfach zu Fuß durch den Hafenort Gialos. Anders als auf vielen größeren Inseln liegen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dicht beieinander. Autos spielen im historischen Zentrum nur eine untergeordnete Rolle, sodass man entspannt durch die schmalen Gassen schlendern kann.
Unser Tipp: Laufe nicht nur direkt an der Hafenpromenade entlang. Gerade die kleinen Seitengassen machen den besonderen Charme von Symi aus. Hinter jeder Ecke warten neue Fotomotive, kleine Innenhöfe, blühende Bougainvilleen und liebevoll restaurierte Häuser.
Obwohl viele Tagesgäste auf der Insel unterwegs sind, fanden wir schnell ruhige Bereiche, in denen man das ursprüngliche Flair genießen kann.
Die bunten Häuser – das Wahrzeichen von Symi
Das Bild von Symi wird vor allem durch die zahlreichen neoklassizistischen Häuser geprägt. Sie ziehen sich vom Hafen aus die Hänge hinauf und leuchten in Pastellfarben wie Gelb, Rosa, Blau oder Ocker.
Diese farbenfrohe Architektur unterscheidet Symi deutlich von vielen anderen griechischen Inseln. Besonders vom gegenüberliegenden Hafenufer oder etwas oberhalb der Altstadt entstehen wunderschöne Panoramafotos.
Uns hat besonders gefallen, dass die Häuser trotz ihrer unterschiedlichen Farben ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Genau dieser Anblick bleibt vielen Besuchern lange in Erinnerung.
Die Kali Strata – die berühmteste Treppe der Insel
Wer gut zu Fuß ist, sollte unbedingt ein Stück über die berühmte Kali Strata hinaufgehen. Die historische Steintreppe verbindet den Hafen mit dem höher gelegenen Ortsteil Chorio und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel.
Mehr als 500 Stufen führen zwischen den historischen Häusern nach oben. Du musst nicht bis ganz ans Ende laufen. Bereits nach den ersten Abschnitten eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf den Hafen.
Unterwegs laden kleine Cafés und Sitzgelegenheiten zu einer Pause ein. Besonders an warmen Sommertagen empfiehlt es sich, genügend Wasser mitzunehmen.
Die schönsten Aussichtspunkte
Je höher du steigst, desto schöner wird der Blick über den Hafen von Gialos. Von oben erkennt man besonders gut die halbkreisförmige Bucht, die zahlreichen Segelboote und die dicht aneinander gebauten Häuser.
Unser Tipp: Plane ausreichend Zeit für Fotos ein. Gerade am Vormittag fällt das Licht oft besonders schön auf den Hafen und die bunten Fassaden.
Auch wer die Kali Strata nicht vollständig hinaufsteigen möchte, sollte zumindest ein Stück nach oben gehen. Die Aussicht lohnt sich bereits nach wenigen Minuten.
Siehe auch: Busse auf Symi
Mittagessen in der Taverna Haris
Während unseres Aufenthalts haben wir in der Taverna Haris direkt am Hafen gegessen. Für uns war dies eines der kulinarischen Highlights unseres Griechenland-Urlaubs.
Die Lage unmittelbar am Wasser ist ideal. Während des Essens blickt man auf den Hafen, die Fischerboote und das geschäftige Treiben entlang der Promenade. Trotzdem wirkt das Restaurant angenehm entspannt.
Besonders empfehlen können wir folgende Gerichte:
- Stuffed Calamari (gefüllter Tintenfisch)
- gegrillten Oktopus
- Black Cuttlefish Risotto (schwarzes Sepia-Risotto)
Vor allem das Black Cuttlefish Risotto war für uns etwas Besonderes. Ein typisch griechisches Gericht mit frischen Meeresfrüchten, das man außerhalb Griechenlands nur selten in dieser Qualität bekommt.
Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis hat uns überzeugt. Trotz der hervorragenden Lage direkt am Hafen empfanden wir die Preise als fair.
Souvenirs und kleine Geschäfte
Nach dem Essen lohnt sich ein Bummel durch die kleinen Geschäfte rund um den Hafen. Symi ist seit Jahrhunderten für seine Naturschwämme bekannt. Noch heute werden Schwämme in vielen Läden angeboten.
Daneben findest du zahlreiche kleine Geschäfte mit Gewürzen, Honig, Olivenöl, Keramik, Schmuck und anderen typisch griechischen Souvenirs.
Im Vergleich zu den großen Einkaufsstraßen auf Rhodos wirkt das Einkaufen auf Symi deutlich entspannter. Viele Geschäfte werden noch von Familien betrieben.
Plaka Beach – ein ruhiger Strand in Hafennähe
Wer während seines Tagesausflugs noch etwas Zeit hat, kann den Plaka Beach besuchen. Der Strand liegt nicht weit vom Hafen entfernt, ist aber nur über einen recht steilen Weg mit vielen Treppen erreichbar.
Gerade deshalb ist hier deutlich weniger los als rund um den Hafen. Während unseres Besuchs waren nur wenige Touristen am Strand.
Plaka Beach besteht überwiegend aus Kies statt aus feinem Sand. Genau das macht ihn für uns typisch griechisch. Kristallklares Wasser, felsige Küsten und eine ruhige Atmosphäre sorgen für echtes Inselgefühl.
Wer noch kurz baden möchte, findet hier einen schönen Platz abseits des Trubels.
Warum Symi anders wirkt als Rhodos
Natürlich ist auch Symi längst kein Geheimtipp mehr. Trotzdem empfanden wir den Unterschied zu Rhodos sofort.
Auf Symi wirkt vieles ruhiger. Die Menschen scheinen entspannter zu sein und das Leben verläuft in einem gemächlicheren Tempo. Genau dieses Gefühl hat uns den ganzen Tag begleitet.
Wenn wir unseren ersten Eindruck in wenigen Worten beschreiben müssten, wären es diese:
- Ruhe
- Entspannung
- Gelassenheit
- echtes griechisches Inselgefühl
Genau deshalb würden wir den Ausflug jederzeit wieder unternehmen.
Zwischenstopp am Kloster Panormitis
Viele Tagesausflüge ab Rhodos beinhalten neben dem Hafen von Symi auch einen Halt am Kloster Panormitis. Das dem Erzengel Michael geweihte Kloster zählt zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Dodekanes und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Es liegt in einer geschützten Bucht im Südwesten von Symi und wird das ganze Jahr über von Pilgern und Touristen besucht.
Unser Boot legte direkt am kleinen Hafen des Klosters an. Der Aufenthalt war zwar nicht sehr lang, für uns aber genau richtig. Das Kloster selbst ist interessant, noch besser gefallen hat uns allerdings die ruhige Atmosphäre rund um den Hafen.
Nach dem Trubel auf Rhodos wirkt Panormitis fast abgeschieden. Wer etwas Zeit hat, sollte sich einen Freddo Espresso oder Freddo Cappuccino in einem der kleinen Cafés gönnen und einfach den Blick über die Bucht genießen. Gerade diese Ruhe macht den Ort so besonders.
Welche Symi-Tour solltest du buchen?
Vor der Buchung lohnt sich ein Blick auf den genauen Tourverlauf. Nicht jede Tour nach Symi ist gleich. Je nach Anbieter unterscheiden sich Route, Aufenthaltsdauer und Programmpunkte teilweise deutlich.
1. Schnellboot nach Symi
Unsere Empfehlung für die meisten Urlauber. Die Überfahrt dauert deutlich kürzer als mit klassischen Ausflugsschiffen. Dadurch bleibt mehr Zeit auf der Insel. Einige Touren beinhalten zusätzlich einen Badestopp in der beeindruckenden St. George’s Bay.
2. Symi und Kloster Panormitis
Diese Tour eignet sich besonders für Besucher, die neben dem Hafen auch das berühmte Kloster kennenlernen möchten. Der Aufenthalt auf Symi fällt dafür meist etwas kürzer aus.
3. Symi, Panormitis und St. George’s Bay
Einige Ganztagestouren kombinieren gleich mehrere Höhepunkte miteinander: das Kloster Panormitis, Freizeit im Hafen von Symi und einen Badestopp in der türkisfarbenen St. George’s Bay. Wer möglichst viel sehen möchte, findet hier eine interessante Alternative.
Unsere Empfehlung
Wenn du Symi zum ersten Mal besuchst, würden wir eine Schnellboot-Tour wählen. Die kurze Überfahrt verschafft dir mehr Zeit auf der Insel. So kannst du den Hafen entspannt erkunden, gut essen gehen und trotzdem noch einen kleinen Spaziergang oder Strandbesuch einplanen.
Eine Nacht auf Symi bleiben?
Viele Besucher kehren bereits am Nachmittag nach Rhodos zurück. Wer mehr Zeit hat, sollte jedoch eine Übernachtung einplanen. Sobald die Tagesausflügler die Insel verlassen haben, wird es deutlich ruhiger.
Unsere Hotelempfehlung: Anastasia Hotel
Falls du länger auf Symi bleiben möchtest, können wir das Anastasia Hotel empfehlen. Wir haben dort selbst übernachtet und würden jederzeit wiederkommen.
Das Hotel liegt nur wenige Gehminuten vom Hafen entfernt. Besonders gut gefallen hat uns die entspannte Atmosphäre. Morgens und abends sitzt man gemütlich auf dem Balkon und beobachtet das ruhige Inselleben – genau dieses Gefühl macht für uns den besonderen Charme von Symi aus.
Praktisch fanden wir außerdem den unkomplizierten Self-Check-in. Zum Hotel gehört ein kleines Café, das ein sehr gutes Frühstück serviert.
Alle Zimmer verfügen über Klimaanlage und Kühlschrank. Je nach Zimmerkategorie steht zusätzlich eine kleine Küchenzeile zur Verfügung. Für einen mehrtägigen Aufenthalt auf Symi ist das Hotel aus unserer Sicht eine sehr gute Wahl.
Unser Fazit
Ein Tagesausflug nach Symi gehört für uns zu den schönsten Ausflügen ab Rhodos. Nicht spektakuläre Sehenswürdigkeiten machen den Reiz der Insel aus, sondern ihre besondere Atmosphäre.
Schon bei der Einfahrt in den Hafen entsteht ein echtes Inselgefühl. Die bunten Häuser, die schmalen Gassen, die entspannte Stimmung und die hervorragenden Tavernen sorgen dafür, dass sich der Ausflug deutlich von einem normalen Besichtigungstag unterscheidet.
Wer nur einen einzigen Bootsausflug während seines Rhodos-Urlaubs unternehmen möchte, macht mit Symi aus unserer Sicht nichts falsch.
Häufig gestellte Fragen
Reicht ein Tag auf Symi?
Ja. Für den Hafen von Gialos, einen Spaziergang durch die Altstadt, ein Mittagessen und einen kurzen Strandbesuch reicht ein Tagesausflug gut aus.
Lohnt sich das Schnellboot?
Aus unserer Sicht eindeutig ja. Die kürzere Überfahrt bedeutet mehr Zeit auf Symi und macht den Ausflug insgesamt entspannter.
Kann man auf Symi baden?
Ja. Je nach Tour gibt es einen Badestopp in der St. George’s Bay oder du besuchst einen Strand wie den Plaka Beach in der Nähe des Hafens.
Ist Symi für Familien geeignet?
Ja. Der Hafen ist überschaubar und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Lediglich die vielen Treppen in einigen Bereichen können mit Kinderwagen etwas anstrengend sein.
Wie lange dauert die Überfahrt?
Mit Schnellbooten dauert die Fahrt je nach Anbieter ungefähr 60 bis 80 Minuten. Klassische Ausflugsschiffe benötigen meist länger.