Kloster Arkadi auf Kreta – Geschichte, Eintritt, Öffnungszeiten und Tipps

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Das Kloster Arkadi gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kretas. Kaum ein anderer Ort steht so sehr für den Freiheitswillen der Kreter wie dieses beeindruckende orthodoxe Kloster rund 23 Kilometer südöstlich von Rethymno.

Kloster Arkadi auf einen Blick

  • eine der 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kretas
  • bedeutendstes Kloster der Insel und nationales Symbol Griechenlands
  • berühmter Schauplatz des Freiheitskampfes von 1866
  • beeindruckende Mischung aus venezianischer Barockarchitektur und Festung
  • nur etwa 30 bis 40 Minuten mit dem Auto von Rethymno entfernt
  • Eintritt etwa 4 Euro, Kinder kostenlos
  • großer kostenloser Parkplatz und kostenlose Toiletten
  • ideal als Halbtagesausflug, gut kombinierbar mit Margarites und Eleftherna

Gleichzeitig zählt Arkadi zu den schönsten Klosteranlagen Griechenlands. Die Mischung aus venezianischer Barockarchitektur, wehrhafter Festung und bewegender Geschichte macht einen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Auch wenn Sie sich normalerweise nicht besonders für Geschichte interessieren, lohnt sich ein Besuch. Das Kloster ist überraschend gut erhalten und vermittelt einen authentischen Eindruck vom Leben der Mönche und den dramatischen Ereignissen des Jahres 1866. Besonders der berühmte Pulverraum, die Zypresse mit den Einschusslöchern und das Beinhaus bleiben vielen Besuchern lange in Erinnerung.

Wir haben Arkadi mehrfach besucht und entdecken bei jedem Rundgang neue Details. Für uns gehört das Kloster zu den Top-10-Sehenswürdigkeiten Kretas und ist das bedeutendste Kloster der Insel.

Unser Hoteltipp

Für einen Besuch des Klosters Arkadi empfehlen wir eine Unterkunft in Rethymno. Die historische Altstadt, der venezianische Hafen und die große Auswahl an Hotels machen die Stadt zum idealen Ausgangspunkt. Von hier erreichen Sie das Kloster mit dem Mietwagen in etwa 30 bis 40 Minuten.

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Geführte Touren zum Kloster Arkadi

Wer keinen Mietwagen hat, kann Arkadi bequem im Rahmen einer organisierten Tagestour besuchen. Die meisten Ausflüge verbinden das Kloster mit weiteren Sehenswürdigkeiten wie Margarites, Eleftherna oder der Melidoni-Höhle.

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Warum sich ein Besuch des Klosters Arkadi lohnt

Auf Kreta gibt es zahlreiche Klöster. Arkadi nimmt jedoch eine Sonderstellung ein. Es ist nicht nur ein religiöser Ort, sondern zugleich eines der wichtigsten Nationaldenkmäler Griechenlands.

Während viele Besucher zunächst wegen der schönen Architektur kommen, beeindruckt sie vor allem die Geschichte. Kaum jemand verlässt das Kloster, ohne über die dramatischen Ereignisse des kretischen Aufstands gegen die osmanische Herrschaft nachzudenken.

Für die Griechen ist Arkadi bis heute ein Symbol für Freiheit, Selbstbestimmung und den Mut eines kleinen Volkes, sich gegen eine militärische Übermacht zu stellen. Jedes Jahr finden Anfang November große Gedenkfeiern statt, an denen Politiker, Militär, Geistliche und zahlreiche Besucher aus ganz Griechenland teilnehmen.

Doch auch unabhängig von seiner Geschichte begeistert das Kloster. Die gepflegte Anlage, die eindrucksvolle Kirche, die massiven Festungsmauern und die ruhige Atmosphäre machen Arkadi zu einem der schönsten Ausflugsziele im Hinterland von Rethymno.

Geschichte des Klosters Arkadi

Die Ursprünge des Klosters reichen mehrere Jahrhunderte zurück. Seine heutige Gestalt erhielt Arkadi vor allem während der venezianischen Herrschaft über Kreta. Aus dieser Zeit stammt auch die eindrucksvolle Klosterkirche mit ihrer reich verzierten Fassade im venezianischen Barockstil.

Schon beim Betreten der Anlage fällt der außergewöhnliche Kontrast auf. Einerseits wirkt die Kirche elegant und fast filigran. Andererseits erinnern die hohen Mauern, die massiven Gebäude und die wenigen Zugänge daran, dass Arkadi gleichzeitig eine Festung war. Das Kloster diente über Jahrhunderte nicht nur als religiöses Zentrum, sondern bot der Bevölkerung auch Schutz in unruhigen Zeiten.

Seine größte Bedeutung erlangte Arkadi jedoch während des kretischen Aufstands gegen die osmanische Herrschaft im Jahr 1866.

Die Belagerung von 1866

Im Herbst 1866 verschanzten sich mehrere Hundert Kreter gemeinsam mit Frauen und Kindern im Kloster Arkadi. Sie hofften, sich gegen die osmanischen Truppen verteidigen zu können. Nach tagelanger Belagerung gelang es den Angreifern schließlich, die Klostermauern zu durchbrechen.

Als die Verteidigung aussichtslos geworden war, trafen die Eingeschlossenen eine dramatische Entscheidung. Um nicht in die Hände der Angreifer zu fallen, wurde das Pulverlager des Klosters zur Explosion gebracht. Hunderte Menschen starben dabei.

Dieses Ereignis erschütterte damals ganz Europa. Die Opfer von Arkadi wurden zum Symbol des kretischen Freiheitskampfes. Internationale Zeitungen berichteten ausführlich über die Tragödie und die öffentliche Meinung begann sich zunehmend auf die Seite der Kreter zu stellen.

Bis heute gehört Arkadi deshalb zu den wichtigsten Erinnerungsorten Griechenlands. Wer durch die Anlage geht, spürt schnell, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Kloster handelt. Themen wie Freiheit, Selbstbestimmung und der Wunsch eines Volkes nach Unabhängigkeit wirken hier bis heute erstaunlich greifbar.

Gerade deshalb bleibt ein Besuch vielen Reisenden lange im Gedächtnis. Arkadi ist weit mehr als eine historische Sehenswürdigkeit – es ist ein Ort, der zum Nachdenken anregt.

Rundgang durch das Kloster Arkadi

Obwohl das Kloster zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Kretas gehört, ist die Anlage angenehm überschaubar. Für den eigentlichen Rundgang sollten Sie etwa eine bis eineinhalb Stunden einplanen. Wer zusätzlich das Museum in Ruhe besichtigen oder im Café einkehren möchte, sollte zwei Stunden einplanen.

Unser Tipp: Beginnen Sie den Rundgang nicht sofort im Innenhof, sondern gehen Sie zunächst direkt in die Klosterkirche. Viele Besucher laufen zunächst an ihr vorbei und entdecken sie erst später. Für uns ist sie jedoch der richtige Einstieg in den Besuch.

Die Klosterkirche

Die Kirche bildet das Herzstück der gesamten Anlage. Bereits ihre reich verzierte Fassade gehört zu den schönsten Beispielen venezianischer Barockarchitektur auf Kreta. Gleichzeitig wirkt sie erstaunlich harmonisch und fügt sich perfekt in die massiven Klostermauern ein.

Im Inneren erwartet Besucher eine typische orthodoxe Kirche mit zahlreichen Ikonen, Kerzen, vergoldeten Elementen und kunstvollen Wandmalereien. Gerade Besucher aus Mitteleuropa erleben hier oft zum ersten Mal den besonderen Charakter einer griechisch-orthodoxen Kirche.

Anders als viele katholische Kirchen wirkt der Innenraum sehr warm und stimmungsvoll. Zahlreiche brennende Kerzen, Weihrauch und die kunstvoll gestaltete Ikonostase schaffen eine besondere Atmosphäre.

Auch heute noch ist Arkadi ein aktives Kloster. Bitte verhalten Sie sich entsprechend respektvoll und achten Sie auf angemessene Kleidung.

Der Innenhof

Nach dem Besuch der Kirche lohnt sich ein Spaziergang durch den großen Innenhof. Rund um den Platz befinden sich die ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Mönche sowie weitere historische Bauwerke.

Gerade hier erkennt man besonders gut die außergewöhnliche Kombination aus Kloster und Festung. Die Gebäude wirken einerseits elegant, gleichzeitig vermitteln die hohen Mauern und massiven Steinbauten einen wehrhaften Eindruck.

Erstaunlich ist außerdem, wie gut die Anlage trotz der dramatischen Ereignisse von 1866 erhalten geblieben ist. Viele Gebäude stehen noch heute nahezu unverändert an ihrem ursprünglichen Platz. Dadurch lässt sich gut nachvollziehen, wie das Leben im Kloster vor mehr als 150 Jahren ausgesehen haben dürfte.

Die berühmte Zypresse

Zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten im Innenhof gehört eine alte Zypresse. Wer genau hinsieht, entdeckt in ihrem Stamm noch heute Einschusslöcher und Kugeln aus den Kämpfen während der Belagerung des Klosters.

Dieser Baum ist ein stiller Zeuge der Ereignisse von 1866 und wirkt auf viele Besucher besonders bewegend. Während Gebäude restauriert werden können, erinnert die Zypresse bis heute auf natürliche Weise an die dramatische Geschichte des Klosters.

Das Museum

Das kleine Museum vermittelt einen guten Eindruck vom religiösen Leben im Kloster sowie von seiner bewegten Geschichte. Ausgestellt werden unter anderem historische Ikonen, liturgische Gegenstände, Handschriften, Waffen und Dokumente.

Das Museum ist zwar nicht besonders groß, ergänzt den Rundgang jedoch sinnvoll. Wer sich für die Geschichte des Klosters interessiert, sollte den Besuch auf keinen Fall auslassen.

Der Pulverraum – der bewegendste Ort des Klosters

Für uns ist der Pulverraum der eigentliche Höhepunkt des gesamten Rundgangs. Hier spielte sich im November 1866 eines der dramatischsten Ereignisse der kretischen Geschichte ab.

Als die osmanischen Truppen das Kloster schließlich eroberten, entschieden sich die Verteidiger, das Pulverlager zu sprengen. Dabei kamen Hunderte Menschen ums Leben. Der Raum wurde durch die Explosion schwer zerstört.

Bis heute wurde der Pulverraum bewusst nicht vollständig wieder aufgebaut. Das fehlende Dach erinnert eindrucksvoll an die Explosion und macht diesen Ort zu einem Mahnmal gegen Krieg und Gewalt.

Wer hier einige Minuten innehält, versteht schnell, warum Arkadi für die Griechen weit mehr als nur ein Kloster ist. Der Pulverraum steht heute als Symbol für Frieden, Freiheit und das Recht eines Volkes auf Selbstbestimmung.

Das Beinhaus

Direkt gegenüber dem Klostereingang befindet sich das Beinhaus. Hier werden die Gebeine vieler Menschen aufbewahrt, die während der Belagerung von 1866 ums Leben kamen.

Der Besuch ist sicherlich nichts für jeden. Gleichzeitig gehört das Beinhaus untrennbar zur Geschichte Arkadis und verdeutlicht noch einmal eindrucksvoll die menschlichen Opfer des Freiheitskampfes.

Viele Besucher verlassen diesen Ort nachdenklich. Gerade das macht Arkadi zu einer Sehenswürdigkeit, die weit über einen gewöhnlichen Klosterbesuch hinausgeht.

Souvenirladen

Im Kloster befindet sich ein kleiner Souvenirladen. Anders als in vielen touristischen Geschäften auf Kreta werden hier nicht nur klassische Andenken verkauft. Besonders Honig, Olivenöl, Kräutertees, Naturseifen und weitere regionale Produkte stammen zum Teil aus dem Kloster oder werden von den Mönchen hergestellt beziehungsweise angeboten.

Die Preise sind keine Schnäppchen, erscheinen uns jedoch fair. Wer ein authentisches Mitbringsel sucht, ist hier deutlich besser aufgehoben als in vielen Souvenirläden der Touristenzentren mit importierter Massenware.

Café und Restaurant

Direkt neben dem Parkplatz befindet sich das Arkadi Café mit Restaurant. Für einen Kaffee, ein Stück Kuchen oder eine kleine Mahlzeit ist es eine gute Möglichkeit, den Besuch entspannt ausklingen zu lassen.

Unser Eindruck: Das Preisniveau ist für eine Sehenswürdigkeit dieser Bedeutung völlig in Ordnung. Kulinarisch gehört das Restaurant allerdings nicht zu den Höhepunkten der Region. Wer nach dem Besuch typisch kretisch essen möchte, findet in den umliegenden Bergdörfern meist deutlich bessere Tavernen mit authentischer Küche.

Öffnungszeiten

Das Kloster Arkadi ist täglich geöffnet. In den Sommermonaten können Besucher die Anlage in der Regel von 9:00 bis 20:00 Uhr besichtigen. Das Museum schließt meist bereits gegen 18:00 Uhr. In den Wintermonaten gelten kürzere Öffnungszeiten. Vor einem Besuch empfiehlt sich ein kurzer Blick auf die aktuellen Zeiten.

Einen regelmäßigen Ruhetag gibt es normalerweise nicht. Das Kloster kann somit an allen Wochentagen besucht werden.

Eintritt

Der Eintritt beträgt nur etwa 4 Euro. Kinder können das Kloster kostenlos besuchen.

Nach unserer Meinung gehört Arkadi damit zu den Sehenswürdigkeiten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auf Kreta. Für einen vergleichsweise geringen Eintritt erhält man Zugang zu einer hervorragend erhaltenen Klosteranlage und einem der wichtigsten historischen Orte Griechenlands.

Beste Besuchszeit

Wir empfehlen einen Besuch möglichst am Vormittag. Zwischen der Öffnung um 9 Uhr und etwa 11 Uhr ist es meist noch angenehm ruhig. Außerdem findet man problemlos einen Parkplatz und kann die Anlage in entspannter Atmosphäre besichtigen.

In der Hochsaison wird es am Nachmittag deutlich voller. Dann treffen häufig organisierte Reisegruppen ein und auch viele Individualurlauber besuchen das Kloster nach einem Strandtag.

Nicht nur ausländische Touristen kommen nach Arkadi. Das Kloster besitzt auch für die Griechen selbst eine enorme Bedeutung. Besonders an Wochenenden und griechischen Feiertagen besuchen viele Einheimische die Anlage. Wer möglichst wenig Betrieb erleben möchte, sollte daher einen Wochentag wählen.

Kleiderordnung

Das Kloster Arkadi ist bis heute ein aktives orthodoxes Kloster. Besucher sollten daher auf angemessene Kleidung achten. Schultern und Knie sollten sowohl bei Frauen als auch bei Männern bedeckt sein.

Wer im Sommer direkt vom Strand kommt, sollte deshalb ein T-Shirt oder eine leichte Jacke sowie eine längere Hose oder einen Rock im Auto bereithalten.

Temperaturen

Das Kloster liegt auf rund 500 Metern Höhe. Dadurch ist es hier meist etwa 3 bis 5 °C kühler als an der Küste von Rethymno.

Gerade im Frühjahr, Herbst oder an windigen Tagen kann es überraschend frisch werden. Wer direkt vom Strand anreist, sollte deshalb vorsichtshalber einen dünnen Pullover oder eine leichte Jacke mitnehmen.

Parken

Direkt vor dem Kloster befindet sich ein großer kostenloser Parkplatz. Bei unseren Besuchen gab es dort normalerweise ausreichend freie Stellplätze.

Lediglich in der Hauptsaison am Nachmittag oder an Wochenenden kann es voller werden. Da Arkadi auch bei vielen Griechen ein beliebtes Ausflugsziel ist, empfiehlt sich besonders dann eine frühe Anreise.  Parken Rethymno

Toiletten

Am Kloster stehen kostenlose öffentliche Toiletten zur Verfügung. Bei unseren Besuchen waren diese sauber und gepflegt.

Anreise mit dem Mietwagen

Die meisten Besucher erreichen Arkadi mit dem Mietwagen. Von Rethymno dauert die Fahrt etwa 30 bis 40 Minuten. Bereits die Anfahrt gehört für uns zu den schönsten Teilen des Ausflugs. Die Straße führt durch Olivenhaine, kleine Dörfer und eine reizvolle Hügellandschaft mit schönen Ausblicken.

Viele Urlauber kombinieren den Besuch des Klosters mit Margarites, dem antiken Eleftherna oder der Melidoni-Höhle.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Von Rethymno verkehren in den Sommermonaten täglich einige KTEL-Busse zum Kloster Arkadi. Das Angebot ist jedoch begrenzt. Wer mit dem Bus anreisen möchte, sollte die Rückfahrt unbedingt bereits vor der Hinfahrt planen.

Von Heraklion gibt es keine direkte Busverbindung. Man muss zunächst nach Rethymno fahren und dort umsteigen. Alternativ ist ein Umstieg in Panormos möglich, diese Verbindung ist für Urlauber jedoch recht kompliziert und deshalb nur bedingt empfehlenswert.

Unser Tipp: Wer keinen Mietwagen hat, ist meist mit einer organisierten Tagestour besser beraten.

Geführte Touren

Viele organisierte Ausflüge verbinden das Kloster Arkadi mit weiteren Sehenswürdigkeiten der Region. Besonders beliebt sind Kombinationen mit dem Töpferdorf Margarites, der Melidoni-Höhle oder dem antiken Eleftherna.

Dadurch lässt sich an einem Tag ein großer Teil des kulturellen Hinterlandes von Rethymno entdecken, ohne sich um Fahrpläne oder Navigation kümmern zu müssen.

Mit dem Fahrrad nach Arkadi

Sportliche Radfahrer erreichen das Kloster selbstverständlich auch mit dem Fahrrad. Allerdings sollte man die Strecke nicht unterschätzen. Zwischen der Küste und dem Kloster liegen rund 500 Höhenmeter, die fast vollständig bergauf zurückgelegt werden müssen.

Gerade im Sommer kann die Auffahrt sehr anstrengend werden. Wir empfehlen ausreichend Wasser mitzunehmen und möglichst früh am Morgen zu starten. Mit einem E-Bike ist die Tour deutlich angenehmer.

Lohnt sich das Kloster Arkadi?

Aus unserer Sicht gehört Arkadi zu den Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Kreta-Urlaub unbedingt besuchen sollte. Die hervorragend erhaltene Klosteranlage, die eindrucksvolle Architektur und vor allem die bewegende Geschichte machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Wer durch die Kirche, den Innenhof, den Pulverraum und das Beinhaus geht, versteht schnell, warum Arkadi für die Kreter bis heute ein Symbol für Freiheit und Selbstbestimmung ist.

Für uns gehört das Kloster deshalb nicht nur zu den schönsten Klöstern Griechenlands, sondern zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der gesamten Insel.

Häufige Fragen

Wie viel Zeit sollte man für das Kloster Arkadi einplanen?

Für den Rundgang reichen etwa 1 bis 1,5 Stunden. Wer zusätzlich das Museum besucht oder im Café einkehren möchte, sollte rund zwei Stunden einplanen.

Ist der Parkplatz kostenlos?

Ja, direkt vor dem Kloster befindet sich ein großer kostenloser Parkplatz.

Ist das Kloster für Kinder geeignet?

Ja. Kinder haben freien Eintritt. Die Anlage ist überschaubar und vermittelt Geschichte auf anschauliche Weise.

Kann man das Kloster mit dem Bus erreichen?

Ja, von Rethymno aus verkehren im Sommer einige Busse. Deutlich einfacher sind jedoch Mietwagen oder organisierte Tagestouren.


Fazit

Das Kloster Arkadi ist weit mehr als ein religiöses Bauwerk. Es ist ein Ort der Erinnerung, ein Symbol für Freiheit und gleichzeitig eines der schönsten Klöster Griechenlands. Die eindrucksvolle Mischung aus venezianischer Barockarchitektur und wehrhafter Festung, die bewegende Geschichte und der hervorragend erhaltene Zustand machen den Besuch zu einem Höhepunkt jeder Kreta-Reise.

Unser persönlicher Höhepunkt ist der Pulverraum. Kaum ein anderer Ort auf der Insel regt so sehr zum Nachdenken über Krieg, Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung an. Genau deshalb zählt Arkadi für uns seit vielen Jahren zu den zehn wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kretas.