Kleinere Orte auf Amorgos und das Kloster Chozoviotissa

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Die Seiten behandelt die Ort und Sehenswürdigkeiten außerhalb der drei Hauptorte Katapola, Aegiali und Chora auf Amorgos sowie das Kloster Chozoviotissa.

Das Kloster Chozoviotissa ist die bekannteste Sehenswürdigkeit auf Amorgos. Das weiße Kloster klebt spektakulär an einer steilen Felswand hoch über der Ägäis. Viele Besucher verbinden den Ausflug mit dem nahen Agia-Anna-Strand, einer Wanderung ab Chora oder einer Rundfahrt durch kleinere Orte im Süden der Insel.

Diese Seite behandelt Orte und Sehenswürdigkeiten außerhalb der drei wichtigsten Orte Katapola, Aegiali und Chora. Wer Amorgos etwas genauer kennenlernen möchte, sollte nicht nur an den Häfen und in Chora bleiben. Gerade die kleineren Dörfer, die Ostküste und der Süden der Insel zeigen eine ruhigere und ursprünglichere Seite von Amorgos.

Kloster Chozoviotissa auf Amorgos

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Amorgos erreicht man in der Regel mit der Fähre. Gute Verbindungen gibt es je nach Saison unter anderem über Athen, Naxos, Santorini und weitere Kykladeninseln.

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Das Kloster Chozoviotissa: Wahrzeichen von Amorgos

Das Kloster Chozoviotissa ist der wichtigste Besichtigungspunkt der Insel. Es liegt an der steilen Ostküste von Amorgos und gehört zu den bekanntesten Klöstern der Kykladen. Schon die Lage macht den Ort besonders: Das schmale weiße Gebäude ist direkt in den Felsen gebaut und wirkt aus der Ferne fast wie ein Teil der Felswand.

Das Kloster liegt rund 300 Meter über dem Meer. Von hier blickt man weit über die Ägäis. Gerade an klaren Tagen ist die Aussicht einer der Hauptgründe für den Besuch. Viele Urlauber kommen nicht nur wegen der religiösen Bedeutung, sondern auch wegen der Landschaft, der Architektur und der besonderen Atmosphäre.

Das Kloster wurde im Jahr 1088 gegründet. Der Überlieferung nach wurde eine Ikone der Jungfrau Maria aus Palästina nach Amorgos gebracht, um sie vor Verfolgung und Zerstörung zu schützen. An dieser schwer zugänglichen Stelle entstand später das Kloster. Bis heute leben Mönche dort.

Besuch im Kloster Chozoviotissa

Der Besuch des Klosters ist kostenlos. Eine kleine Spende wird aber erwartet. Im Inneren erhalten Besucher häufig eine kleine Süßigkeit und ein Glas Raki. Das gehört für viele zu den kleinen Erinnerungen an den Ausflug.

Da es sich um einen religiösen Ort handelt, sollte man auf angemessene Kleidung achten. Schultern sollten bedeckt sein. Sehr kurze Hosen und Badekleidung sind nicht passend. Frauen erhalten bei Bedarf oft ein Tuch oder einen Rock am Eingang.

  • Eintritt: kostenlos, Spende erwünscht
  • Kleidung: Schultern bedecken, keine Badekleidung
  • Besuchszeit: meist etwa 30 bis 60 Minuten
  • Treppen: teilweise schmal und steil
  • Beste Tageszeit: morgens oder später Nachmittag

Im Kloster selbst gibt es enge Treppen, kleine Räume und einige Aussichtspunkte. Wer schlecht zu Fuß ist, sollte den Besuch etwas vorsichtig planen. Der Zugang ist nicht sehr lang, aber durch die Treppen nicht ganz bequem.

Anfahrt zum Kloster Chozoviotissa

Das Kloster liegt zwischen Chora und dem Agia-Anna-Strand. Von Chora ist es nur eine kurze Fahrt. Viele Besucher kombinieren den Ausflug mit Agia Anna oder einer kleinen Rundfahrt in Richtung Süden.

Mit dem Bus

In der Saison fahren Busse von Katapola und Chora Richtung Kloster und Agia Anna. Die Zahl der Verbindungen ist aber stark saisonabhängig. Im Sommer gibt es meist mehr Busse, im Winter und in der Nebensaison deutlich weniger.

Hinweis: Beispielhafter Fahrplan, im Sommer oft mehr Verbindungen, im Winter vor allem auf Nebenstrecken deutlich weniger. Aktuelle Zeiten sollte man vor Ort prüfen.

Mehr Informationen: Busse auf Amorgos

Zu Fuß ab Chora

Eine schöne Möglichkeit ist die Wanderung von Chora zum Kloster. Je nach Tempo dauert die Strecke etwa 45 bis 60 Minuten. Der Weg bietet schöne Ausblicke auf die Ostküste und die Ägäis.

Im Hochsommer sollte man früh starten oder den späten Nachmittag wählen. Schatten gibt es unterwegs nur begrenzt. Wasser, Sonnenschutz und gute Schuhe sind sinnvoll.

Mit Roller oder Mietwagen

Am flexibelsten ist man mit einem Roller oder Mietwagen. Das gilt besonders, wenn man neben dem Kloster auch die Dörfer im Süden oder abgelegene Strände besuchen möchte. Viele kleinere Orte sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur eingeschränkt erreichbar.

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Mit einem Mietwagen oder Roller erreicht man kleinere Orte, Strände und Wandergebiete auf Amorgos deutlich einfacher.

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Video: Kloster Chozoviotissa

Das Video zeigt gut, wie spektakulär das Kloster in die Felsen gebaut wurde. Gerade für Besucher, die den Ausflug planen, vermittelt es einen guten Eindruck von der Lage und der Umgebung.

Agia Anna Beach: kleiner Strand unterhalb des Klosters

Nur etwa einen Kilometer vom Kloster entfernt liegt der bekannte Agia-Anna-Strand. Der kleine Kies- und Felsenstrand gehört zu den meistbesuchten Orten auf Amorgos. Das liegt weniger an seiner Größe, sondern vor allem an der schönen Lage und seiner Bekanntheit durch den Film „Im Rausch der Tiefe“.

Mehrere Szenen des Films wurden hier gedreht. Seitdem kommen viele Besucher bewusst nach Agia Anna. Der Strand ist allerdings klein. Im Hochsommer kann es deshalb recht voll werden.

Das Wasser ist sehr klar. Zum längeren Liegen ist Agia Anna nicht für jeden ideal, weil es wenig Platz und viel Fels gibt. Für ein kurzes Bad, Fotos und die Kombination mit dem Kloster ist der Strand aber sehr lohnend.

Agia Anna Beach auf Amorgos

Oberhalb des Strandes gibt es Parkplätze und in der Saison eine kleine Snackbar. Vom Kloster kann man Agia Anna zu Fuß erreichen. Der Weg führt bergab und dauert ungefähr 20 Minuten.

Mehr Informationen: Strände auf Amorgos

Kleinere Orte im Süden von Amorgos

Viele Urlauber sehen auf Amorgos vor allem Chora, Katapola, Aegiali und das Kloster. Der Süden der Insel bleibt dagegen oft im Hintergrund. Dabei gehört gerade diese Region zu den ruhigsten und ursprünglichsten Teilen von Amorgos.

Im Süden liegen mehrere kleine Dörfer und Siedlungen. Dazu gehören unter anderem Arkesini, Vroutsi, Rachula, Kolofana und Stavros. Diese Orte sind keine klassischen Touristenzentren. Genau das macht sie interessant.

  • Arkesini: kleiner Ort im Süden mit ruhiger Umgebung
  • Vroutsi: traditionelles Dorf mit ländlicher Atmosphäre
  • Kolofana: guter Ausgangspunkt für abgelegene Strände
  • Rachula: kleines Dorf abseits der Hauptstrecken
  • Stavros: abgelegene Region im Süden der Insel

Die Straßen im Süden sind teilweise schmal. Die Landschaft wirkt trockener und ursprünglicher als in den belebteren Bereichen der Insel. Wer gerne ruhigere Orte besucht, wird diesen Teil von Amorgos wahrscheinlich mögen.

Kleinere Orte im Süden von Amorgos

Arkesini: ruhiger Ort im Süden

Arkesini gehört zu den bekannteren kleinen Orten im Süden von Amorgos. Der Ort liegt abseits der großen Besucherströme und wirkt deutlich ländlicher als Chora oder Katapola.

Für viele Urlauber ist Arkesini kein Ziel für einen langen Aufenthalt, sondern eher ein interessanter Stopp auf einer Rundfahrt. Die Umgebung ist ruhig, trocken und typisch für den südlichen Teil der Insel. Wer gerne fotografiert oder kleine Orte abseits der Hauptstrecken besucht, findet hier eine andere Seite von Amorgos.

Vroutsi, Rachula und Kolofana

Vroutsi, Rachula und Kolofana sind kleine Orte im Süden der Insel. Sie liegen in einer Region, die deutlich weniger touristisch geprägt ist als die Umgebung von Chora, Katapola oder Aegiali.

Man sollte hier keine großen Sehenswürdigkeiten erwarten. Der Reiz liegt eher in der Landschaft, der Ruhe und dem Gefühl, auf einer noch recht ursprünglichen Kykladeninsel unterwegs zu sein.

Besonders mit Roller oder Mietwagen kann man diese Orte gut miteinander verbinden. Wer allerdings nur einen kurzen Aufenthalt auf Amorgos hat, sollte zuerst Chora, das Kloster, Agia Anna und einen der Hauptorte einplanen.

Paradise Beach und abgelegene Strände im Süden

Ganz im Süden von Amorgos liegt der Paradise Beach. Der Strand ist deutlich ruhiger als Agia Anna. Die Anfahrt ist etwas aufwendiger, da die letzten Kilometer teilweise nicht asphaltiert sind.

Gerade deshalb ist die Region interessant für Besucher, die nicht nur die bekannten Orte sehen möchten. Wer einen Roller oder Mietwagen hat, kann den Süden gut in eine kleine Rundfahrt einbauen.

Man sollte aber etwas Zeit einplanen. Die Strecken wirken auf der Karte oft kurz, dauern durch schmale Straßen und Kurven aber länger.

Tholaria und Langada: Bergdörfer bei Aegiali

Nördlich von Aegiali liegen mehrere schöne Bergdörfer. Besonders bekannt sind Tholaria und Langada. Die Orte liegen oberhalb der Bucht von Aegiali und sind bei Wanderern beliebt.

Tholaria und Langada wirken ruhiger als die Hafenorte. Es gibt kleine Gassen, Tavernen, weiße Häuser und schöne Ausblicke. Besonders am Abend lohnt sich ein Besuch, wenn die Temperaturen angenehmer sind.

Viele Wanderwege rund um Aegiali führen durch diese Dörfer. Wer auf Amorgos wandern möchte, sollte diese Region genauer anschauen.

Wandern auf Amorgos

Amorgos ist eine der besten Wanderinseln der Kykladen. Viele alte Wege verbinden Dörfer, Kapellen, Küstenabschnitte und Aussichtspunkte. Besonders schön ist die Mischung aus Bergen, Meerblick und ruhigen Orten.

Beliebte Wanderungen sind:

  • Chora zum Kloster Chozoviotissa
  • Aegiali nach Tholaria und Langada
  • Wanderungen im Süden bei Arkesini
  • Küstenwege rund um Agia Anna
  • Strecken zwischen alten Dörfern und Kapellen

Für Wanderungen sind Frühjahr und Herbst besser geeignet als der Hochsommer. Im Juli und August kann es sehr heiß werden. Auf vielen Wegen gibt es wenig Schatten.

Mehr Informationen: Wandern auf Amorgos

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Für das Kloster Chozoviotissa allein reichen etwa ein bis zwei Stunden inklusive Anfahrt und kurzer Besichtigung. Wer zusätzlich Agia Anna besucht, sollte mindestens einen halben Tag einplanen.

Für eine größere Rundfahrt mit Kloster, Agia Anna und kleineren Orten im Süden ist ein ganzer Tag sinnvoll. Dann bleibt genug Zeit für Pausen, Fotos und kurze Spaziergänge.

Ausflug Zeitbedarf Geeignet für
Nur Kloster Chozoviotissa 1 bis 2 Stunden kurzer Besuch ab Chora
Kloster und Agia Anna halber Tag Erstbesucher
Kloster, Agia Anna und Süden ganzer Tag Mietwagen oder Roller
Wanderung ab Chora halber Tag aktive Besucher

Beste Reisezeit für Kloster und kleine Orte

Die beste Zeit für Besichtigungen auf Amorgos ist von Mai bis Juni und von September bis Oktober. Dann ist es meist warm, aber nicht so heiß wie im Hochsommer.

Im Juli und August ist Amorgos voller. Das Kloster, Agia Anna und die bekannteren Orte werden dann stärker besucht. Wer in dieser Zeit unterwegs ist, sollte morgens starten.

Für Wanderungen sind Frühjahr und Herbst klar besser geeignet. Im Hochsommer sollte man längere Wanderungen nur früh morgens beginnen.

Unterkünfte auf Amorgos

Die meisten Besucher übernachten in Katapola, Chora oder Aegiali. Katapola ist praktisch für Fähren, Chora liegt zentral und Aegiali eignet sich gut für Strandurlaub und Wanderungen im Norden.

Wer kleinere Orte und ruhige Gegenden bevorzugt, kann auch nach Studios oder Pensionen in Bergdörfern suchen. Das Angebot ist dort kleiner, aber oft sehr ruhig.

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Auf Amorgos gibt es viele kleine Hotels, Studios und Apartments. Besonders beliebt sind Katapola, Chora und Aegiali.

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Lohnt sich der Besuch kleinerer Orte auf Amorgos?

Ja, besonders wenn man mehr von Amorgos sehen möchte als die bekannten Hauptorte. Die kleineren Dörfer und abgelegenen Regionen zeigen eine ruhigere Seite der Insel. Sie sind weniger spektakulär als das Kloster Chozoviotissa, aber gerade dadurch interessant.

Wer gerne wandert, fotografiert oder mit Roller und Mietwagen unterwegs ist, sollte mindestens einen Tag für die Ostküste und den Süden einplanen.

Für den ersten Besuch auf Amorgos ist die Kombination aus Chora, Kloster Chozoviotissa, Agia Anna und einem Abstecher in den Süden besonders empfehlenswert.

FAQ: Kleinere Orte auf Amorgos und Kloster Chozoviotissa

Was ist die wichtigste Sehenswürdigkeit auf Amorgos?

Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Kloster Chozoviotissa an der Ostküste der Insel.

Wo liegt das Kloster Chozoviotissa?

Das Kloster liegt zwischen Chora und dem Agia-Anna-Strand an einer steilen Felswand oberhalb der Ägäis.

Kann man zum Kloster Chozoviotissa wandern?

Ja, von Chora kann man in etwa 45 bis 60 Minuten zum Kloster wandern.

Gibt es Busse zum Kloster?

In der Saison fahren Busse von Chora und Katapola Richtung Kloster und Agia Anna. Die Fahrzeiten ändern sich je nach Saison.

Kostet der Eintritt ins Kloster Chozoviotissa Geld?

Der Eintritt ist kostenlos. Eine kleine Spende wird erwartet.

Warum ist Agia Anna Beach bekannt?

Agia Anna wurde durch den Film „Im Rausch der Tiefe“ bekannt. Der kleine Strand liegt nur etwa einen Kilometer vom Kloster entfernt.

Welche kleineren Orte auf Amorgos lohnen sich?

Interessant sind unter anderem Arkesini, Vroutsi, Kolofana, Tholaria und Langada.

Braucht man für den Süden von Amorgos ein Auto?

Ein Mietwagen oder Roller ist sehr hilfreich, weil viele kleinere Orte und Strände im Süden mit dem Bus nur schwer erreichbar sind.

Wann ist die beste Reisezeit für Amorgos?

Für Besichtigungen und Wanderungen eignen sich Mai, Juni, September und Oktober besonders gut.


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