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Griechenland wird oft auf Sonne, Strand und Inseln reduziert. Tatsächlich ist das Land jedoch eines der bergigsten Länder Europas. Rund 80 % der Fläche bestehen aus Bergen oder Hügelland. Die höchsten Berge Griechenlands erreichen fast 3.000 Meter und prägen Landschaft, Klima und Kultur vieler Regionen.
In diesem Artikel findest du eine ausführliche Übersicht der höchsten Berge Griechenlands, geordnet nach Höhe, ergänzt um Infos zu Regionen, Besonderheiten und Bedeutung für Reisende.
Warum Griechenland so bergig ist
Die Gebirgslandschaft Griechenlands ist das Ergebnis jahrmillionenlanger geologischer Prozesse. Mehrere Gebirgsketten ziehen sich durch das Land:
- das Pindos-Gebirge im Westen
- Gebirge in Zentralgriechenland
- hohe Inselgebirge, vor allem auf Kreta
Diese Berge beeinflussen:
- das Klima (kühlere Sommer in Hochlagen)
- die Vegetation
- die Besiedlung (viele abgelegene Dörfer)
Mehr Hintergrund:
Berge in Griechenland – Überblick
Liste: Die höchsten Berge Griechenlands
| Rang | Berg | Höhe (m) | Region |
|---|---|---|---|
| 1 | Olymp (Mytikas) | 2.918 | Mazedonien |
| 2 | Smolikas | 2.637 | Epirus |
| 3 | Giona | 2.510 | Zentralgriechenland |
| 4 | Tymfi (Gamila) | 2.497 | Zagori / Epirus |
| 5 | Parnass | 2.457 | Zentralgriechenland |
| 6 | Psiloritis | 2.456 | Kreta |
| 7 | Lefka Ori | 2.453 | Kreta |
Der Olymp – höchster Berg Griechenlands
Der Olymp ist mit 2.918 Metern der höchste Berg Griechenlands. Bekannt ist er nicht nur wegen seiner Höhe, sondern auch wegen seiner Rolle in der griechischen Mythologie – als Sitz der olympischen Götter.
- liegt nahe der Ägäis
- Nationalpark seit 1938
- beliebtes Wander- und Klettergebiet
Der Olymp ist technisch anspruchsvoll, aber für geübte Wanderer gut erreichbar.
Smolikas – der höchste Berg im Westen
Der Smolikas liegt im Pindos-Gebirge nahe der albanischen Grenze. Er ist weniger bekannt als der Olymp, gilt aber als besonders ursprünglich.
- sehr wenig Tourismus
- alpine Landschaft
- kühle Sommer
Die Region eignet sich für erfahrene Wanderer und Naturliebhaber.
Giona & Parnass – Hochgebirge Zentralgriechenlands
Die Berge Giona und Parnass prägen Zentralgriechenland.
Der Parnass ist besonders bekannt, weil:
- nahe Delphi liegt
- es dort eines der wenigen Skigebiete Griechenlands gibt
Diese Region zeigt, dass Griechenland auch ein Winterreiseziel sein kann.
Die höchsten Berge auf griechischen Inseln
Auch Inseln können sehr hohe Berge haben – besonders Kreta:
- Psiloritis: 2.456 m
- Lefka Ori: bis 2.453 m
- Mount Zas (Naxos): 1.004 m
- Kerkis (Samos): 1.434 m
Vor allem Kreta verbindet Hochgebirge mit Stränden – eine Besonderheit im Mittelmeerraum.
Bedeutung der Berge für Reisende
Die hohen Berge Griechenlands bieten:
- Abkühlung im Sommer
- Wander- und Trekkingrouten
- weniger Massentourismus
- authentische Dörfer
Besonders beliebt sind Bergregionen bei Individualreisenden, die Griechenland abseits der Strände erleben wollen.
Viele Hochgebirge sind nur mit dem Auto gut erreichbar.
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Wann ist die beste Reisezeit für Bergregionen?
- Mai–Juni: ideal zum Wandern
- Juli–August: angenehm kühl in Höhenlagen
- September–Oktober: sehr gute Sicht & wenig Besucher
- Winter: Schnee in Hochlagen, Skigebiete geöffnet
Fazit
Die höchsten Berge Griechenlands zeigen eine oft unterschätzte Seite des Landes. Ob Olymp, Smolikas oder die Hochgebirge Kretas – Griechenland ist nicht nur ein Strandziel, sondern auch ein echtes Natur- und Bergland.
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