Preise auf den Inseln von Griechenland

Griechenland: Preise auf den Inseln




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Teure und günstige Inseln

Die etwa 70 bewohnten griechischen Inseln sind alle sehr verschieden. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter. So gibt es auch teure und preiswerte Inseln. Dies gilt vor allem für die Unterkünfte, aber auch für Restaurants, Tavernen und sogar Supermärkte.

Die wohl teuerste Insel ist Mykonos. In Mykonos Stadt in der Saison ein Zimmer für unter 70 oder 80 Euro pro Nacht zu finden, ist nicht einfach. In vielen Restaurants kosten ein Abendessen locker 30 Euro und mehr.


Mykonos - teuer, aber schön

Selbst in den kleinen Supermärkten sind die Preise zum Teil schockierend hoch. 5 Scheiben vakuumverpackter Schinken im Kühlregal können 7 Euro kosten. Zum Teil sind die Preise aber auf Mykonos gerechtfertigt. Erstens ist Mykonos eben eine Schicki-Micki-Insel. Es kommen sehr viele wohlhabende Touristen. Die durchschnittliche Qualität der Hotels und Tavernen ist höher als anderswo. Viele Restaurants auf Mykonos servieren beste französische oder griechische Speisen von internationaler Spitzenqualität.



Paros und Naxos haben sich in den letzten Jahren zu Inseln entwickelt, auf denen man sehr preiswert übernachten kann. Oft gibt es selbst in der Saison Doppelzimmer für unter 30 Euro. Dies gilt besonders für die Insel-Hauptstädte Parikia und Naxos-Stadt. Die Tavernen und Bars der beiden Inseln haben mittlere Preise. Paros und Naxos sind eher auf Backpacker eingestellt. Sie haben keinen internationalen Flughafen und werden deshalb von Pauschaltouristen weniger besucht. Auf Paros wurde allerdings 2016 der Flughafen deutlich vergrößert. Auf der längeren Landebahn können nun auch größere Jets aus dem Ausland landen. Dies könnte die Nachfrage nach Hotels auf Paros erhöhen, die Zimmerpreise könnten steigen.

Andere eher günstige Kykladen-Inseln mit eher jungen, nicht sehr zahlungskräftigen Urlaubern sind z.B. Ios und Amorgos. Hier kommen fast alle Urlauber mit der Fähre an. Ios ist die Partyinsel von Griechenland. Die Preise auf Ios stufen wir als mittelmässig ein. Außerhalb der Hauptsaison ist übernachten auf Ios günstig.

Santorini ist zumindest im Zentrum der Hauptstadt Thira hochpreisig. Hier kann man locker für ein gutes Dinner 50 Euro hinlegen, Hotelzimmer mit Blick auf den Krater kosten in der Saison weit mehr als 100 Euro. In den anderen Orten auf Santorini sind die Preise eher mittelmäßig. Im Anna Hostel in Perissa kann man für unter 10 Euro im Schlafsaal übernachten. In Santorini sind die Preise also sehr verschieden.

Kreta ist die größte Insel von Griechenland und hat ein mittleres Preisniveau. Etwas teuer sind die Preise in Elounda (hier sind die 5-Sterne-Hotels der Insel) und in der Nachbar-Stadt Agios Nikolaos. In den Mega-Ferienorten Malia und Chersonissos kann man, außer von Mitte Juli bis Mitte September, fast immer ein Zimmer für unter 30 Euro finden (im Internet bei www.booking.com). Auch Preise um die 20 Euro sind für ein einfaches Zimmer mit Bad in der Nebensaison hier möglich. Sehr beliebt bei Urlaubern mit kleiner Brieftasche sind auch die Orte an der Südküste wie Lendas, Plakias, Sougia oder Paleochora. Sie sind in den letzten Jahren allerdings im August und September stark überlaufen, die Preise der Pensionen sind in dieser Zeit entsprechend gestiegen. Wer aber z.B. im Mai oder Oktober kommt, kann immer noch ein Zimmer für 25 bis 30 Euro finden.

Rhodos ist eine Insel im Süd-Osten von Griechenland mit vielen Sehenswürdigkeiten und einem sehr milden Klima. Vor allem die Hauptstadt ist wunderschön. Die Preise können vor allem in der Altstadt als überdurchschnittlich bezeichnet werden.

In den Touristenorten wie Faliraki sind die Preise durchschnitllich, die Zimmerpreise sind sehr stark saisonabhängig. Andere Inseln in Ost-Griechenland wie Kos, Samos oder Lesbos haben für Griechenland mittlere Preise.

Eher teuer ist die Insel Korfu im Nord-Westen des Landes, gegenüber von Italien. Die Insel gilt als eine der reichsten Gegenden von Griechenland. Entsprechend sind Preise und Qualität im Durchschnitt etwas höher. Dies gilt auch für die andere große Urlauberinsel  der Ionischen Inseln Zakynthos. Auf den weniger touristischen Inseln dieser Gruppe wie Kefalonia oder Lefkas sind die Preise eher im Durchschnitt.

Eine gute Idee ist ein fast immer eine Unterkunft im Internet vor Ankunft zu buchen. Dies ist fast immer preiswerter und übersichtlicher als auf der Insel nach der Ankunft. Die beste Webpage ist nach unserer Meinung www.booking.com. Man sollte bein Buchen von Hotels im Internet genau aufpassen. Wichtig sind unter anderem die Lage des Unterkunft, die Ausstattung in die Bewertungen von anderen Gästen. Manche Ausstattungen der Hotels wie kostenloses WLAN, Swimming-Pool, Frühstück, Hotel-Bar, 24-Stunden-Rezeption usw. sind für manche Urlauber wichtig, für andere unwichtig.

Es ist sehr interessant auch mal eine kleinere Insel zu besuchen. Meist sind solche Inseln eher arm und somit nicht allzu teuer. Man sollte aber bedenken, dass alles auf die Inseln gebracht werden muss und die Konkurrenz zwischen den Geschäften nicht sehr hoch ist. Typischerweise sind auf solchen Inseln mit weniger als 2.000 Einwohner Lebensmittel etwas teurer. Für Dienstleistungen wie Tavernen oder Unterkünfte gilt dies aber meist nicht. Die wenigen Nahrungsmittel, die von der Insel stammen, sind billig (Käse, Obst, Gemüse, z.T. Fleisch und Fisch). Allgemein sind in Griechenland lokale Produkte oft auffällig preisgünstig.

In Athen sind die Preise im Allgemeinen nicht allzu hoch. In vielen Ländern in Europa ist das Preisniveau in der Hauptstadt höher als im Rest des Landes. Dies gilt vor allem für große Hauptstädte wie Paris, Moskau oder London. In Athen ist dies jedoch nicht der Fall. Die Preise in Athen sind durch die große Krise in den letzten Jahren sogar gesunken. Besonders in der einfachen Gastronomie und in Pensionen ist dies auffällig. Ein Kaffee zum Mitnehmen ist wieder für einen Euro zu haben. Ich selbst kenne ein Cafe im Hafen von Piräus in dem ein Frape nun 1,50 Euro kostet, vor einigen Jahren waren es noch 2,90 Euro. Ähnlich ist die Preis-Entwicklung in Thessaloniki, Patras und anderen Großstädten. In Griechenland gibt es seit Jahren eine leichte Deflation (Stand 2016). Die niedrigeren Preise machen sich in den Großstädten viel mehr bemerkbar als in den Touristengebieten wie zum Beispiel auf vielen Inseln. Die Touristen haben nach wie vor Geld in der Tasche, die Griechen viel weniger. Die realen Einkommen sind in den letzten Jahren um 30% landesweit gesunken, in manchen Gegenden Griechenlands deutlich mehr.

 

Preise auf die Inseln Griechenlands allgemein



Einfache Zimmer sind meist wesentlich günstiger als bei uns in Deutschland. Fast alle Privatzimmer und Pensionszimmer haben ein Bad mit einfacher Dusche und Toilette und einen Kühlschrank. Wenn nicht gerade Hochsaison ist und der Ort überlaufen ist, kann man so ein Zimmer zwischen 20 und 40 Euro haben. Die Preise hängen von der Jahreszeit ab, von der Einrichtung und von der Lage. Direkt am Strand ist es manchmal, aber nicht immer, etwas teurer. Mit Klimaanlage kostet ein Zimmer etwa 5 Euro mehr als ohne "Air-Condition", wie man auch in Griechenland oft sagt. In kleinen Pensionen und in Privat-Zimmer kann man handeln. Fast alle Griechen, die im Tourismus arbeiten, sprechen Englisch. Nochmals sei gesagt: Im Internet ein Zimmer im Voraus buchen ist preiswerter und besser. Kaum noch jemand sucht eine Bleibe nach Unterkunft auf der Trauminsel. Manche Hotels im Internet bieten einen kostenlosen Abhol-Service für ihre Gäste vom Fährhafen oder Flughafen an. Dies ist zum Beispiel auf einigen Kyladen-Inseln wie Santorini, Naxos, Paros oder Ios üblich.

Auch Essen gehen ist in Griechenland etwas günstiger als in Deutschland. Fast-Food ist hingegen etwa so teurer als bei uns.

Reisen wir an einem Ort, in dem wir uns nicht auskennen, gehen wir in eine Taverne, in der viele Einheimische sitzen. Oft findet man hier niedrige Preise, gute Qualität, authentische Speisen und große Portionen. In Tavernen und Bars, in denen viel los ist, findet man auch leichter Kontakt. Auf weniger touristischen, kleineren Inseln ist dies in Griechenland besonders einfach.

Supermärkte sind in Griechenland etwas teurer als in Deutschland. Dies gilt für viele Dinge, aber nicht für alle. Einheimisches Obst wie Trauben, Feta-Käse, einfaches Brot oder Orangen sind lecker und preiswert. Teuer sind importierte Produkte und vor allem Dinge, die fast nur Touristen kaufen. Eine Tiefkühl-Pizza, die bei uns 2 Euro kostet, kann auf einer Insel in Griechenland durchaus 6 Euro kosten. Auch Sonnencreme kann extrem teuer sein (10 Euro umd deutlich mehr).. Wer sparen muss, sollte auf den großen Inseln und auf dem Festland bei Lidl einkaufen. Sonnencreme nimmt man am besten aus Deutschland mit.  Einheimischer Wein ist im Laden sehr preiswert, Bier kostet etwas mehr als bei uns. Die Preise für Spirituosen sind in den letzten Jahren in Griechenland deutlich gestiegen. Günstig ist eigentlich nur noch Ouzo auf allen Inseln und der Raki speziell auf Kreta.

Busse verbinden auf den Inseln die einzelnen Orte. Die Preise für Fahrkarten sind meist niedig. Typischerweise kostet eine Fahrkarte für eine Strecke von 30 km weniger als 4 Euro.

Das Mieten eines Autos kann außerhalb der Saison oft sehr preiswert sein. Wir haben schon auf Kreta, Naxos und anderen Inseln Autos in der Nebensaison für 20 Euro am Tag gemietet. Benzin ist etwas teurer als bei uns. Vor allem auf den kleinen Inseln kann der Liter nochmals 10 Cent mehr kosten als auf dem Festland. Allerdings sind die Entfernung auf allen Inseln, außer Kreta, nicht besonders groß.

 

 

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