Amazonas Park Kreta: Lohnt sich der Besuch des Tierparks bei Neapoli?

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Der Amazonas Park gehört zu den beliebtesten Familienattraktionen auf Kreta. Der private Tierpark liegt in den Bergen oberhalb der Kleinstadt Neapoli im Osten der Insel und hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Besuchermagneten entwickelt.

Papageien und Affen im Amazonas Park

Wer bei einem Zoo auf Kreta an eine kleine Anlage mit einigen Käfigen denkt, wird überrascht sein. Zwar ist der Amazonas Park deutlich kleiner als große Zoos in Deutschland oder Österreich, die Betreiber schaffen es jedoch mit relativ wenigen Tierarten, den Besuchern ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten.

Vor allem die Affenfütterung und die Möglichkeit, Fotos mit Lemuren zu machen, sorgen dafür, dass viele Besucher den Tierpark noch lange nach dem Urlaub in Erinnerung behalten.

Ich selbst war von dem Amazonas Park deutlich positiver überrascht als erwartet. Der Tierpark wirkt modern, gepflegt und gleichzeitig etwas alternativ. Man merkt schnell, dass hier keine große Firma oder staatliche Einrichtung dahintersteht, sondern Menschen, die ihr Projekt mit viel Engagement aufgebaut haben.

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Wo liegt der Amazonas Park?

Der Amazonas Park befindet sich nahe dem Dorf Kourounes oberhalb von Neapoli. Die Anlage liegt auf etwa 500 Metern Höhe und damit deutlich höher als die bekannten Badeorte an der Nordküste.

Von vielen Urlaubsorten ist die Anfahrt kurz:

Der Zoo ist mittlerweile so bekannt, dass zahlreiche Veranstalter Ausflüge dorthin anbieten. In der Hauptsaison kommen täglich mehrere hundert Besucher in den Tierpark.

Affe

Was macht den Amazonas Park besonders?

Der Amazonas Park ist kein klassischer Zoo. Natürlich gibt es Gehege und Volieren, doch der Schwerpunkt liegt viel stärker auf dem direkten Erlebnis mit den Tieren.

Während man in vielen Zoos Tiere hauptsächlich aus der Entfernung betrachtet, kommt man hier einigen Bewohnern erstaunlich nahe.

Das gilt vor allem für die Affenfütterung und die beliebten Begegnungen mit den Lemuren.

Der Tierpark erinnert deshalb eher an einen kleinen Tier-Erlebnispark als an einen traditionellen Zoo. Manche Besucher vergleichen ihn sogar mit einer Mini-Version des bekannten Loro Parks auf Teneriffa.

Natürlich ist der Amazonas Park deutlich kleiner. Dennoch gelingt es den Betreibern, den Gästen für etwa zwei Stunden ein besonderes Erlebnis zu bieten.

Die Papageien – das eigentliche Herzstück des Parks

Obwohl viele Besucher vor allem wegen der Affen kommen, sind die Papageien eigentlich das Hauptthema des Amazonas Parks.

Die Artenvielfalt ist beeindruckend. In zahlreichen Volieren leben Papageien aus Südamerika sowie Kakadus und andere exotische Vogelarten

Besonders interessant fand ich die große Vielfalt. Man sieht nicht einfach nur einige Aras, sondern viele unterschiedliche Arten mit verschiedenen Größen, Farben und Verhaltensweisen.

Wer sich für Vögel interessiert, wird hier vermutlich mindestens genauso viel Zeit verbringen wie bei den Affen.

Die Papageien spielen zudem eine wichtige Rolle im Artenschutzprogramm des Parks. Viele Tiere werden gezielt nachgezüchtet. Nach Angaben des Amazonas Parks konnten einige Arten später sogar wieder in ihren ursprünglichen Heimatregionen ausgewildert werden.

Die Affenfütterung – das Highlight des Amazonas Parks

Für die meisten Besucher ist die Affenfütterung der Höhepunkt des Besuchs. So ging es auch mir.

Die Führung findet in kleinen Gruppen statt und wird von einem Tierpfleger begleitet. Dabei betritt man eine Anlage mit Affen, die erstaunlich wenig Scheu vor Menschen haben.

Affen auf der Schulter von Besucher im Amazonas Park

Anfangs war ich ehrlich gesagt etwas nervös. Die Tiere springen teilweise direkt von Schulter zu Schulter der Besucher. So etwas erlebt man nicht jeden Tag.

Nach wenigen Minuten merkt man jedoch, dass die Situation gut kontrolliert wird. Die Affen sind an Menschen gewöhnt und die Tierpfleger achten darauf, dass alles geordnet abläuft.

Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass das Personal schnell erkennt, wenn jemand Angst oder Unsicherheit zeigt. Niemand wird zu etwas gedrängt.

Genau diese Affenfütterung macht den Amazonas Park so besonders. In dieser Form habe ich etwas Vergleichbares bisher noch nicht erlebt.

Selfies und Fotos mit Lemuren

Ein weiterer Höhepunkt sind die beliebten Fotos mit Affen.

Viele Besucher nutzen die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto mit den sympathischen Tieren. Besonders Familien mit Kindern freuen sich über diese Möglichkeit.

Die Lemuren gehören zu den meistfotografierten Tieren des Parks. Entsprechend groß ist das Interesse an diesem Programmpunkt.

Zusammen mit der Affenfütterung sorgt dies dafür, dass der Amazonas Park deutlich mehr bietet als einen normalen Zoobesuch.

Esel, Ziegen und weitere Tiere

Neben Papageien, Affen und Lemuren leben im Amazonas Park auch einige andere Tiere.

Vor allem Kinder mögen die Esel und Ziegen. Ein Esel mit dem Namen „Donald Trump“ sorgte bereits bei vielen Besuchern für ein Schmunzeln.

Ziege

Hinzu kommen verschiedene kleinere Tiere und zahlreiche tropische Pflanzen.

Die Kombination aus Tieren, Palmen und Blumen verleiht dem Tierpark eine angenehme Atmosphäre.

Wie lange sollte man für den Amazonas Park einplanen?

Der Amazonas Park ist kein riesiger Zoo. Genau das ist einer seiner Vorteile.

Die meisten Besucher verbringen etwa zwei Stunden in der Anlage. Danach hat man die wichtigsten Bereiche gesehen und an den angebotenen Aktivitäten teilgenommen.

Wer Tiere liebt oder besonders viele Fotos machen möchte, kann natürlich auch etwas länger bleiben.

Ein ganzer Tagesausflug ist der Amazonas Park jedoch nicht. Deshalb wird er häufig mit anderen Sehenswürdigkeiten im Osten Kretas kombiniert.

Mietwagen auf Kreta

Der Amazonas Park lässt sich am einfachsten mit einem Mietwagen erreichen.

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Für Familien ideal

Aus meiner Sicht richtet sich der Amazonas Park vor allem an Familien mit kleineren und mittleren Kindern.

Die Wege sind kurz, die Anlage übersichtlich und die Tiere sorgen fast ständig für Unterhaltung.

Gerade Kinder lieben die Affen, die Papageien und die Möglichkeit, Tiere aus nächster Nähe zu erleben.

Anders als in vielen großen Zoos müssen Familien hier nicht stundenlang laufen.

Auch Erwachsene ohne Kinder haben durchaus Spaß an der Anlage. Der größte Nutzen ergibt sich jedoch eindeutig für Familien.

Kritikpunkte

Wie fast jede Tieranlage wird auch der Amazonas Park nicht ausschließlich positiv bewertet.

Einige Besucher aus Deutschland, Österreich oder den Niederlanden empfinden manche Papageienvolieren als relativ klein. Entsprechende Diskussionen findet man regelmäßig in Online-Bewertungen.

Andererseits sollte man berücksichtigen, dass der Amazonas Park nicht nur eine Touristenattraktion ist. Die Anlage engagiert sich seit Jahren im Bereich Artenschutz und Papageienzucht.

Jeder Besucher wird sich hierzu seine eigene Meinung bilden. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass die Betreiber sich intensiv um die Tiere kümmern und viel Herzblut in das Projekt investieren.

Eintrittspreise Amazonas Park Kreta

Die Eintrittspreise wurden in den letzten Jahren erhöht. Erwachsene zahlen derzeit etwa 14 Euro Eintritt, Kinder etwa 8 Euro. Kleinkinder haben häufig freien oder stark ermäßigten Eintritt.

Auf den ersten Blick erscheint der Preis für einen vergleichsweise kleinen Tierpark vielleicht etwas hoch. Man sollte jedoch bedenken, dass der Amazonas Park keine regelmäßige finanzielle Unterstützung vom griechischen Staat oder von der Gemeinde Neapoli erhält.

Die Anlage wurde von privaten Betreibern aufgebaut und wird bis heute weitgehend über Eintrittsgelder finanziert. Gleichzeitig betreibt der Tierpark ein Artenschutzprogramm für seltene Papageienarten.

Aus meiner Sicht ist der Eintritt deshalb fair. Nach dem Besuch hatte ich nicht das Gefühl, zu viel bezahlt zu haben.

Eingang Amazonas Park
Eingang Amazonas Park

Öffnungszeiten

Der Amazonas Park ist normalerweise von Frühjahr bis Herbst geöffnet. In den Wintermonaten bleibt die Anlage häufig geschlossen oder hat eingeschränkte Öffnungszeiten.

Vor einem Besuch empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Webseite oder die sozialen Medien des Tierparks.

Anfahrt zum Amazonas Park

Mit dem Mietwagen

Die meisten Besucher reisen mit dem Auto an. Das ist auch die einfachste und sinnvollste Möglichkeit.

Von der Nordküste fährt man zunächst auf der Schnellstraße zwischen Heraklion, Chersonissos, Malia und Agios Nikolaos bis zur Ausfahrt Neapoli.

Anschließend folgt man nicht der Straße ins Zentrum von Neapoli, sondern den Schildern Richtung Kourounes. Von dort geht es einige Kilometer bergauf.

Bereits an der Ausfahrt von der Schnellstraße und an wichtigen Kreuzungen ist der Amazonas Park gut ausgeschildert. Nach etwa drei Kilometern erreicht man den Tierpark.

Direkt gegenüber dem Eingang befindet sich ein Parkplatz für Besucher.

Mit dem Bus

Öffentliche Verkehrsmittel sind für den Amazonas Park nur bedingt geeignet. Zwar fahren Busse von Agios Nikolaos und Heraklion nach Neapoli, von dort sind es jedoch noch mehrere Kilometer bergauf.

Für die meisten Urlauber ist diese Variante wenig attraktiv.

Mit einer organisierten Tour

Viele Urlauber besuchen den Amazonas Park im Rahmen einer organisierten Bustour. Solche Ausflüge werden in den großen Ferienorten entlang der Nordküste angeboten.

Oft wird der Tierpark mit weiteren Sehenswürdigkeiten im Osten Kretas kombiniert.

Wer keinen Mietwagen hat, fährt mit einer solchen Tour meist am bequemsten.

Touren ansehen bei Getyourguide

Amazonas Park, Aquaworld oder Aquarium Kreta?

Viele Urlauber können nur eine Tierattraktion auf Kreta besuchen und fragen sich daher, welche die beste Wahl ist.

Das große Aquarium bei Heraklion ist ohne Zweifel beeindruckend. Es ist modern, professionell gestaltet und zeigt zahlreiche Fischarten aus dem Mittelmeer und anderen Regionen der Welt.

Gleichzeitig wirkt das Aquarium etwas sachlicher und weniger persönlich.

Das kleine Aquaworld in Chersonissos ist dagegen ähnlich familiär wie der Amazonas Park. Auch dort merkt man schnell, dass die Betreiber mit viel Engagement arbeiten.

Mein persönlicher Favorit bleibt dennoch der Amazonas Park. Die Kombination aus Papageien, Affen, Lemuren und der außergewöhnlichen Affenfütterung bietet etwas, das man in dieser Form nur selten erlebt.

Mein Fazit zum Amazonas Park

Der Amazonas Park ist kein riesiger Zoo und will das auch gar nicht sein.

Die Betreiber schaffen es mit vergleichsweise wenigen Tierarten, ihren Besuchern ein Erlebnis zu bieten, das lange in Erinnerung bleibt.

Vor allem die Affenfütterung gehört für mich zu den ungewöhnlichsten Tiererlebnissen, die ich bisher auf Reisen erlebt habe. Anfangs war ich etwas skeptisch und sogar ein wenig nervös, als die Affen von Schulter zu Schulter sprangen. Nach kurzer Zeit merkte ich jedoch, dass alles gut organisiert ist und die Tiere an Menschen gewöhnt sind.

Beeindruckt hat mich außerdem die große Vielfalt der Papageien. Viele Besucher kommen wegen der Affen und entdecken erst vor Ort, dass die Papageien eigentlich das Herzstück des Parks sind.

Wer mit Kindern auf Kreta Urlaub macht, sollte den Amazonas Park unbedingt in die engere Auswahl für einen Ausflug aufnehmen.

FAQ Amazonas Park Kreta

Lohnt sich der Amazonas Park auf Kreta?

Ja. Besonders Familien mit Kindern sowie Tierfreunde verbringen hier einige abwechslungsreiche Stunden.

Wie lange dauert ein Besuch?

Die meisten Besucher bleiben etwa zwei Stunden.

Kann man den Amazonas Park mit dem Bus erreichen?

Nur eingeschränkt. Deutlich sinnvoller sind Mietwagen oder organisierte Touren.

Was ist die größte Attraktion?

Für die meisten Besucher sind dies die Affenfütterung und die Fotos mit den Lemuren.

Ist der Amazonas Park für kleine Kinder geeignet?

Ja. Gerade Familien mit kleineren und mittleren Kindern gehören zur wichtigsten Zielgruppe des Tierparks.